Biografie
Mika Häkkinen wurde am 28. September 1968 in Vantaa geboren. Mit fünf Jahren begann er mit dem Kartsport und gewann in den 1980er Jahren mehrere finnische und nordische Titel. 1987 stieg er in die Formel Ford um und gewann auf Anhieb die finnische, die schwedische und die nordische Meisterschaft. 1988 wurde er Meister der Opel-Lotus-Euroserie, 1990 gewann er mit West Surrey Racing die britische Formel-3-Meisterschaft.
1991 debütierte er für Lotus beim Großen Preis der USA. Nach zwei Jahren dort, mit den WM-Rängen 15 und 8, wechselte er 1993 zu McLaren, wo er Testfahrer war. Für die letzten drei Rennen der Saison rückte er ins Rennauto auf und fuhr in Japan als Dritter sein erstes Podium ein. 1994 wurde er WM-Vierter. Beim Saisonfinale 1995 in Adelaide hatte er im Qualifying einen schweren Unfall. 1996 wurde er WM-Fünfter. Seinen ersten Sieg feierte er 1997 beim Großen Preis von Europa, am Saisonende war er Sechster der Gesamtwertung.
1998 und 1999 wurde er mit McLaren Weltmeister. 1998 fiel die Entscheidung im letzten Rennen in Japan zu seinen Gunsten, vor Michael Schumacher, und er wurde der zweite Weltmeister Finnlands. Finnische Journalisten wählten ihn zum finnischen Sportler des Jahres. 1999 verteidigte er den Titel mit zwei Punkten Vorsprung auf Eddie Irvine, wiederum mit einem Sieg im Finale in Japan. 2000 wurde er Zweiter hinter Schumacher.
Vor dem Großen Preis von Italien 2001 kündigte er eine Pause für 2002 an. Seinen letzten Sieg holte er in jener Saison beim Großen Preis der USA, in der Gesamtwertung wurde er Fünfter. Im Juli 2002 gab er seinen Rücktritt aus der Formel 1 bekannt. In 161 Rennstarts erreichte er 20 Siege, 26 Pole-Positions und 51 Podiumsplätze.
Von 2005 bis 2007 fuhr er für HWA in der DTM. 2005 gewann er in Spa-Francorchamps und wurde Gesamtfünfter. 2007 gewann er in Mugello seinen zweiten Saisonsieg und beendete das Jahr als Siebter der Meisterschaft. Im November 2007 erklärte er seinen Rückzug aus dem Wettbewerbsmotorsport. Danach arbeitete er im Fahrermanagement und kehrte 2017 als Botschafter zu McLaren zurück.
Quelle: Wikipedia, „Mika Häkkinen“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1998: Siege 8 · Podien 11 · Starts 16
- 1R1 Australien · PoleAlbert Parkvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R2 Brasilien · PoleJosé Carlos Pacevon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R5 Spanien · PoleCatalunyavon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R6 Monaco · PoleMonacovon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R10 ÖsterreichRed Bull Ringvon Startplatz 3McLarenAnalyse →
- 1R11 Deutschland · PoleHockenheimringvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R15 LuxemburgNürburgringvon Startplatz 3McLarenAnalyse →
- 1R16 JapanSuzukavon Startplatz 2McLarenAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Catalunya3 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Suzuka2 Siege6 Podien0 Pole-Positions
- Red Bull Ring2 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- José Carlos Pace2 Siege2 Podien3 Pole-Positions
- Hungaroring2 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Silverstone1 Siege5 Podien2 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps1 Siege4 Podien3 Pole-Positions
- Hockenheimring1 Siege3 Podien2 Pole-Positions
Teamduell 2001
HAK : COUStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.