Biografie
David Coulthard wurde am 27. März 1971 in Twynholm in Schottland geboren. Sein Vater fuhr Kart und wurde schottischer Meister, sein Großvater startete bei der Rallye Monte Carlo. Zu seinem elften Geburtstag bekam Coulthard sein erstes Kart und gewann mehrere regionale Kartmeisterschaften, darunter die schottische Meisterschaft und die schottische Juniorenmeisterschaft. 1989 wechselte er vom Kart in den Automobilrennsport und gewann die Formel-Ford-1600-Junior-Meisterschaft. 1991 wurde er mit fünf Siegen Zweiter der britischen Formel 3 hinter Rubens Barrichello und gewann den Grand Prix von Macau sowie das Masters of Formula Three. Nach Rang neun in der Formel 3000 im Jahr 1992 wurde er 1993 Dritter dieser Serie. In den Jahren 1993 und 1994 war er außerdem Testfahrer bei Williams.
Nach dem Tod von Ayrton Senna beim Großen Preis von San Marino 1994 brauchte Williams einen zweiten Fahrer, und Coulthard debütierte in Spanien. In Portugal wurde er Zweiter und beendete die Saison als WM-Achter. 1995 gewann er in Portugal von der Pole-Position aus sein erstes Rennen und wurde WM-Dritter.
1996 wechselte er zu McLaren, wo er bis 2004 blieb. 1997 gewann er den Saisonauftakt in Australien und später das Rennen in Italien, 1998 siegte er in San Marino. In den Jahren 1999 und 2000 kamen fünf weitere Siege hinzu, darunter beide Male der Große Preis von Großbritannien. 2001 gewann er in Brasilien und Österreich und wurde WM-Zweiter, 58 Punkte hinter Michael Schumacher. Es war seine beste WM-Platzierung. 2002 siegte er in Monaco, 2003 zum Auftakt in Australien. Ende 2004 verließ er McLaren, nachdem er die Saison ohne Podestplatz auf Rang zehn beendet hatte.
2005 ging Coulthard zu Red Bull. 2006 holte er in Monaco mit Platz drei das erste Podium des Teams. 2008 wurde er in Kanada noch einmal Dritter, kündigte vor dem Großen Preis von Großbritannien seinen Rücktritt zum Saisonende an und holte in Singapur als Siebter seine letzten Punkte. Sein letztes Rennen in Brasilien beendete er nach einer Kollision nicht. Insgesamt startete er zu 246 Rennen und erzielte 13 Siege, 12 Pole-Positions und 62 Podestplätze.
Nach der Formel 1 blieb er Red Bull als Berater für Test und Entwicklung verbunden und fuhr von 2010 bis 2012 für Mücke Motorsport in der DTM. Beim Race of Champions wurde er 2008 Zweiter im Drivers' Cup und gewann ihn 2014 und 2018. Als Kommentator und Experte arbeitete er zunächst für die BBC, ab 2016 für Channel 4. 2019 wurde er zum Präsidenten des British Racing Drivers' Club gewählt.
Quelle: Wikipedia, „David Coulthard“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
2000: Siege 3 · Podien 11 · Starts 17
- 1R4 GroßbritannienSilverstonevon Startplatz 4McLarenAnalyse →
- 1R7 MonacoMonacovon Startplatz 3McLarenAnalyse →
- 1R9 FrankreichMagny-Coursvon Startplatz 2McLarenAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Monaco2 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Albert Park2 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- Silverstone2 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Red Bull Ring1 Siege5 Podien0 Pole-Positions
- Enzo e Dino Ferrari1 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- José Carlos Pace1 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- Magny-Cours1 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Estoril1 Siege2 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 2008
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