Biografie
Sergio Pérez wurde am 26. Januar 1990 in Guadalajara geboren und begann mit sechs Jahren Kart zu fahren. Sein älterer Bruder Antonio war ebenfalls Rennfahrer, in der mexikanischen NASCAR-Serie. 2005 zog Sergio nach Europa und startete in der deutschen Formel BMW ADAC. 2007 gewann er mit T-Sport die National Class der Britischen Formel 3, 2008 wurde er in der höheren International Class Vierter. In der GP2-Serie fuhr er 2009 für Arden, 2010 wurde er mit Addax und fünf Siegen Vizemeister hinter Pastor Maldonado. Von 2010 bis 2012 gehörte er der Ferrari Driver Academy an.
2011 debütierte er bei Sauber. Beim Auftakt in Australien kam er als Siebter ins Ziel, wurde aber wie sein Teamkollege wegen eines Verstoßes gegen das technische Reglement disqualifiziert. 2012 stand er für Sauber in Malaysia, Kanada und Italien auf dem Podium und beendete die WM auf Platz zehn. 2013 wechselte er zu McLaren, wo er den zu Mercedes gegangenen Lewis Hamilton ersetzte. Ein Podium gelang ihm dort nicht, sein bestes Rennergebnis war Platz fünf in Indien.
Von 2014 bis 2018 fuhr er für Force India, das Team firmierte ab Mitte 2018 neu und hieß 2019 und 2020 Racing Point. Podiumsplätze gab es unter anderem in Bahrain 2014, in Monaco und Baku 2016 sowie erneut in Baku 2018. 2020 wurde er WM-Vierter und gewann den Grand Prix von Sakhir, nachdem er nach einer Berührung in der ersten Runde auf den letzten Platz zurückgefallen war. Er war der erste mexikanische Sieger seit Pedro Rodríguez 1970.
2021 wechselte er zu Red Bull und wurde Teamkollege von Max Verstappen. In Baku feierte er seinen ersten Sieg für das Team, in Abu Dhabi half er Verstappen durch seine Verteidigung gegen Hamilton im Titelkampf. 2022 holte er in Saudi-Arabien die erste Pole-Position eines Mexikaners, gewann in Monaco und Singapur und wurde WM-Dritter. 2023 siegte er in Saudi-Arabien und Baku, stand in Miami auf der Pole-Position und wurde hinter Verstappen Vizeweltmeister. 2024 blieb er ohne Sieg, wurde WM-Achter und verließ Red Bull nach der Saison. Nach einem Jahr Pause kehrte er 2026 mit dem neuen Team Cadillac an der Seite von Valtteri Bottas in die Formel 1 zurück.
Quoten
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Saison für Saison
2023: Siege 2 · Podien 9 · Starts 22
- 1R2 Saudi-Arabien · PoleJeddahvon Startplatz 1Red BullAnalyse →
- 1R4 AserbaidschanBakuvon Startplatz 3Red BullAnalyse →
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Gelb: Saison mit WM-Titel. 2026 läuft noch (18 von 23 Rennen).
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Baku2 Siege5 Podien0 Pole-Positions
- Bahrain1 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- Jeddah1 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Monaco1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Marina Bay1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Monza0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- İstanbul Park0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Hermanos Rodríguez0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 2026
PER : BOTStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.