Biografie
Nico Hülkenberg wurde am 19. August 1987 in Emmerich am Rhein geboren. Mit zehn Jahren begann er mit dem Kartsport, 2002 wurde er deutscher Junioren-Kartmeister, 2003 deutscher Kartmeister. 2005 gewann er den Titel in der Formel BMW ADAC. In der A1-GP-Saison 2006/07 fuhr er für Deutschland, gewann neun Rennen, und Deutschland wurde Meister. Nach dem Sieg beim Masters of Formula 3 in Zolder 2007 gewann er 2008 die Formel-3-Euro-Serie. 2009 wurde er mit ART in seiner ersten GP2-Saison Meister und war damit nach Nico Rosberg und Lewis Hamilton der dritte Fahrer, dem das als Neuling gelang.
Von 2007 bis 2009 war Hülkenberg Testfahrer bei Williams, 2010 gab er für das Team in Bahrain sein Formel-1-Debüt. In Malaysia holte er als Zehnter seine ersten Punkte. Beim Großen Preis von Brasilien stellte er in einem vom Regen beeinflussten Qualifying das Auto auf die Pole-Position, die erste für Williams seit 2005, und wurde im Rennen Achter. Danach trennte sich Williams von ihm, 2011 war er Ersatzfahrer bei Force India und fuhr freitags im Training.
2012 wurde er bei Force India zum Stammfahrer befördert. In Belgien wurde er Vierter. Im Saisonfinale in Brasilien führte er zeitweise das Rennen an, kollidierte aber mit Hamilton, bekam eine Durchfahrtsstrafe und wurde Fünfter. 2013 fuhr er für Sauber und wurde in Korea Vierter. Von 2014 bis 2016 war er wieder bei Force India und beendete 2014 die WM als Neunter mit 96 Punkten. Von 2017 bis 2019 startete er für Renault. 2018 wurde er WM-Siebter mit 69 Punkten und fuhr in Deutschland auf Platz fünf. Für 2020 verpflichtete Renault Esteban Ocon.
2020 sprang Hülkenberg bei Racing Point für Sergio Pérez und Lance Stroll ein. Beim 70th Anniversary Grand Prix wurde er Siebter und beim Eifel-Grand-Prix Achter, obwohl er im Qualifying nur Platz 20 belegt hatte. Ab 2021 war er Ersatzfahrer des Teams, das inzwischen als Aston Martin antrat, und 2022 vertrat er Sebastian Vettel in Bahrain und Saudi-Arabien. 2023 und 2024 fuhr er für Haas an der Seite von Kevin Magnussen. In Kanada 2023 erreichte er im Qualifying den zweiten Platz.
2025 kehrte er zu Sauber zurück. Beim vom Regen beeinflussten Großen Preis von Großbritannien wurde er nach Startplatz 19 Dritter hinter Lando Norris und Oscar Piastri. Es war sein erstes Podium und beendete eine Rekordserie von Rennen ohne Platz unter den ersten drei. Für Sauber war es das erste Podium seit 13 Jahren. 2026 fährt er für Audi, das Sauber übernommen hat. Schon 2015 hatte er mit Porsche die 24 Stunden von Le Mans gewonnen, gemeinsam mit Nick Tandy und Earl Bamber.
Quelle: Wikipedia, „Nico Hülkenberg“. Text unter CC BY-SA 4.0.
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2025: Siege 0 · Podien 1 · Starts 23
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HUL : BORStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.