Biografie
Lando Norris wurde am 13. November 1999 in Bristol geboren und wuchs in der Nähe von Glastonbury auf. Mit acht Jahren begann er mit dem Kartsport, 2014 wurde er Weltmeister in der Klasse KF. Im selben Jahr debütierte er in der Ginetta Junior Championship im Autorennsport und wurde Dritter. 2015 gewann er für Carlin die MSA Formula, die heutige britische Formel 4, 2016 die Toyota Racing Series sowie den Formel Renault Eurocup und den Formel Renault NEC. 2017 folgte der Titel in der Formel-3-Europameisterschaft, 2018 wurde er in der Formel 2 hinter George Russell Zweiter. Ab 2017 gehörte er dem Nachwuchsprogramm von McLaren an und war 2018 Test- und Ersatzfahrer des Teams.
2019 debütierte er mit McLaren in der Formel 1, Teamkollege war Carlos Sainz. Auf Platz zwölf beim Debüt in Australien folgten in Bahrain als Sechster die ersten Punkte; die Saison beendete er als WM-Elfter. 2020 wurde er beim Auftakt in Österreich Dritter, nachdem Lewis Hamilton eine Zeitstrafe erhalten hatte, und fuhr die schnellste Rennrunde. Seine erste Pole-Position erzielte er 2021 in Russland, im einsetzenden Regen wurde er dort Siebter. In Italien wurde er im selben Jahr Zweiter hinter Teamkollege Daniel Ricciardo; für McLaren war es der erste Doppelerfolg seit 2010. In der WM belegte er 2020 Rang neun, 2021 Rang sechs, 2022 Rang sieben und 2023 erneut Rang sechs, als er siebenmal auf dem Podium stand.
2024 gewann Norris in Miami seinen ersten Grand Prix, nachdem er eine Safety-Car-Phase für den Boxenstopp genutzt und die Führung gegen Max Verstappen verteidigt hatte. Er siegte in diesem Jahr viermal, darunter beim Finale in Abu Dhabi, wo sich McLaren den ersten Konstrukteurstitel seit 1998 sicherte, und wurde hinter Verstappen Vizeweltmeister. 2025 gewann er sieben Rennen, unter anderem in Australien, Monaco und beim Heim-Grand-Prix in Großbritannien. Im Titelkampf mit Verstappen und Teamkollege Oscar Piastri wurde er beim Finale in Abu Dhabi Dritter und damit erstmals Weltmeister. 2026 fährt er für McLaren als Titelverteidiger mit der Startnummer 1. In Ungarn gewann er seinen ersten Sieg als Titelverteidiger, im folgenden Rennen in den Niederlanden siegte er erneut.
Quoten
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Saison für Saison
2025: Siege 7 · Podien 18 · Starts 24
- 1R1 Australien · PoleAlbert Parkvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R8 Monaco · PoleMonacovon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R11 Österreich · PoleRed Bull Ringvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R12 GroßbritannienSilverstonevon Startplatz 3McLarenAnalyse →
- 1R14 UngarnHungaroringvon Startplatz 3McLarenAnalyse →
- 1R20 Mexiko · PoleHermanos Rodríguezvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R21 São Paulo · PoleJosé Carlos Pacevon Startplatz 1McLarenAnalyse →
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel. 2026 läuft noch (18 von 23 Rennen).
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Hungaroring2 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Zandvoort2 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Red Bull Ring1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Marina Bay1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Silverstone1 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Miami1 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- José Carlos Pace1 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Monaco1 Siege2 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 2026
NOR : PIAStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.