Biografie
Michael Schumacher wurde am 3. Januar 1969 in Hürth geboren. Mit vier Jahren begann er mit dem Kartsport und war bis 1987 deutscher und europäischer Kartmeister. 1988 wechselte er in den Formelsport und gewann die Formel König, 1990 holte er den Titel in der deutschen Formel 3 und siegte beim Grand Prix von Macau. Außerdem fuhr er für Sauber-Mercedes in der Sportwagen-Weltmeisterschaft.
Sein Formel-1-Debüt gab er 1991 beim Großen Preis von Belgien für Jordan. Er qualifizierte sich als Siebter, fiel aber in der ersten Runde mit Kupplungsproblemen aus. Schon beim nächsten Rennen saß er bei Benetton im Auto. 1992 gewann er in Belgien sein erstes Rennen und wurde WM-Dritter. 1994 und 1995 wurde er mit Benetton Weltmeister. Der erste Titel fiel im letzten Rennen in Australien nach einer Kollision mit Damon Hill.
1996 wechselte er zu Ferrari und gewann drei Rennen. 1997 kämpfte er mit Jacques Villeneuve um den Titel. Nach einer Kollision im Finale in Jerez wurde er nachträglich aus der WM-Wertung gestrichen. 1998 wurde er Zweiter hinter Mika Häkkinen. 1999 verpasste er nach einem Unfall beim Großen Preis von Großbritannien mehrere Rennen. Von 2000 bis 2004 gewann er fünf Titel in Folge, der erste war der erste Fahrertitel für Ferrari seit 1979. 2002 stand er in allen 17 Rennen auf dem Podium, 2004 gewann er 13 von 18 Rennen. 2005 wurde er WM-Dritter, 2006 Zweiter hinter Fernando Alonso. Beim Großen Preis von Italien kündigte er seinen Rücktritt zum Saisonende an, in China feierte er seinen 91. und letzten Sieg.
2010 kehrte er mit Mercedes zurück, Teamkollege war Nico Rosberg. Er wurde WM-Neunter, dann Achter und 2012 Dreizehnter. Beim Großen Preis von Europa 2012 wurde er Dritter, es blieb sein einziges Podium nach dem Comeback. Sein letztes Rennen fuhr er in Brasilien 2012. Insgesamt kam er auf 306 Starts bei 308 Meldungen, 91 Siege, 155 Podien, 68 Pole-Positions und sieben Weltmeistertitel. Auch sein Bruder Ralf und sein Sohn Mick fuhren in der Formel 1.
Quelle: Wikipedia, „Michael Schumacher“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
2004: Siege 13 · Podien 15 · Starts 18
- 1R1 Australien · PoleAlbert Parkvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R2 Malaysia · PoleSepangvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R3 Bahrain · PoleBahrainvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R4 San MarinoEnzo e Dino Ferrarivon Startplatz 2FerrariAnalyse →
- 1R5 Spanien · PoleCatalunyavon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R7 Europa · PoleNürburgringvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R8 KanadaGilles Villeneuvevon Startplatz 6FerrariAnalyse →
- 1R9 Vereinigte StaatenIndianapolisvon Startplatz 2FerrariAnalyse →
- 1R10 FrankreichMagny-Coursvon Startplatz 2FerrariAnalyse →
- 1R11 GroßbritannienSilverstonevon Startplatz 4FerrariAnalyse →
- 1R12 Deutschland · PoleHockenheimringvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R13 Ungarn · PoleHungaroringvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R17 Japan · PoleSuzukavon Startplatz 1FerrariAnalyse →
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Magny-Cours8 Siege11 Podien4 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve7 Siege12 Podien6 Pole-Positions
- Enzo e Dino Ferrari7 Siege12 Podien5 Pole-Positions
- Catalunya6 Siege12 Podien7 Pole-Positions
- Suzuka6 Siege9 Podien8 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps6 Siege9 Podien1 Pole-Positions
- Monza5 Siege8 Podien3 Pole-Positions
- Nürburgring5 Siege8 Podien3 Pole-Positions
Teamduell 2012
MSC : ROSStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.