Biografie
Nico Rosberg wurde am 27. Juni 1985 in Wiesbaden geboren und wuchs vor allem in Monaco auf. Sein Vater Keke Rosberg war 1982 Formel-1-Weltmeister. Nico begann mit sechs Jahren, Kartrennen zu fahren, und gewann früh regionale und nationale Titel in Frankreich. 2002 holte er mit neun Siegen den Titel in der Formel BMW ADAC. Im Dezember desselben Jahres fuhr er einen Williams bei einem Test und war damals der jüngste Mensch, der je ein Formel-1-Auto steuerte. 2005 gewann er für ART Grand Prix die erste Saison der GP2-Serie.
Im selben Jahr wurde er Testfahrer bei Williams, 2006 folgte der Wechsel ins Rennauto. Beim Auftakt in Bahrain wurde er Siebter und fuhr die schnellste Rennrunde, womit er damals der jüngste Fahrer mit einer schnellsten Runde war. Die Saison beendete er als 17. der Weltmeisterschaft, 2007 wurde er Neunter. 2008 gelang ihm als Dritter in Australien das erste Podium, in Singapur wurde er Zweiter. 2009 führte er in Malaysia die ersten 15 Runden an und beendete das Jahr als WM-Siebter.
2010 wechselte Rosberg zu Mercedes, wo Michael Schumacher sein Teamkollege wurde. Er wurde Dritter in Malaysia, China und Großbritannien und belegte 2010 und 2011 jeweils Rang sieben der WM. Beim Großen Preis von China 2012 fuhr er seine erste Pole-Position und feierte seinen ersten Sieg. Ab 2013 war Lewis Hamilton sein Teamkollege. Im selben Jahr gewann Rosberg in Monaco und in Großbritannien. 2014 und 2015 wurde er jeweils Vizeweltmeister hinter Hamilton, 2015 mit Siegen in den letzten drei Rennen.
2016 gewann Rosberg die ersten vier Rennen und sicherte sich mit Platz zwei beim Finale in Abu Dhabi den Titel, fünf Punkte vor Hamilton. Damit wurden er und sein Vater nach Graham und Damon Hill das zweite Vater-Sohn-Paar, das die Fahrer-WM gewann. Fünf Tage später gab er seinen Rücktritt bekannt. In 206 Starts erzielte er 23 Siege, 30 Pole-Positions und 57 Podiumsplätze. Nach dem Rücktritt arbeitete er im Fahrermanagement und ab 2018 als Fernsehexperte. Sein Team Rosberg X Racing gewann 2021 die erste Konstrukteurswertung der Extreme E.
Quoten
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Saison für Saison
2016: Siege 9 · Podien 16 · Starts 21
- 1R1 AustralienAlbert Parkvon Startplatz 2MercedesAnalyse →
- 1R2 BahrainBahrainvon Startplatz 2MercedesAnalyse →
- 1R3 China · PoleShanghaivon Startplatz 1MercedesAnalyse →
- 1R4 Russland · PoleSiriusvon Startplatz 1MercedesAnalyse →
- 1R8 Europa · PoleBakuvon Startplatz 1MercedesAnalyse →
- 1R13 Belgien · PoleSpa-Francorchampsvon Startplatz 1MercedesAnalyse →
- 1R14 ItalienMonzavon Startplatz 2MercedesAnalyse →
- 1R15 Singapur · PoleMarina Bayvon Startplatz 1MercedesAnalyse →
- 1R17 Japan · PoleSuzukavon Startplatz 1MercedesAnalyse →
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Monaco3 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Shanghai2 Siege5 Podien2 Pole-Positions
- Albert Park2 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- José Carlos Pace2 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Red Bull Ring2 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Silverstone1 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Suzuka1 Siege3 Podien3 Pole-Positions
- Bahrain1 Siege3 Podien2 Pole-Positions
Teamduell 2016
ROS : HAMStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.