Biografie
Charles Anthony Standish Brooks kam am 25. Februar 1932 in Dukinfield zur Welt. Er studierte Zahnmedizin und wurde "Racing Dentist" genannt. 1952 begann er seine Rennkarriere und fuhr bei Clubveranstaltungen einen Healey und einen Frazer Nash. 1955 wurde er in der Formel 2 mit einem Connaught in Crystal Palace Vierter und gewann im selben Jahr den nicht zur WM zählenden Grand Prix von Syrakus.
Sein WM-Debüt gab er 1956 beim Großen Preis von Monaco für BRM. 1957 wechselte er zu Vanwall und gewann beim Großen Preis von Großbritannien in Aintree seinen ersten WM-Sieg, den er sich mit Stirling Moss teilte. Es war der erste Sieg eines in Großbritannien gebauten Autos in einem WM-Lauf. 1958 wurde er mit Vanwall WM-Dritter.
1959 fuhr er für Ferrari und Vanwall und wurde hinter Jack Brabham Vizeweltmeister. Er gewann den Großen Preis von Frankreich in Reims und den Großen Preis von Deutschland auf der AVUS, der in zwei Läufen ausgetragen wurde. Beide Läufe entschied er für sich. Beim Großen Preis der USA in Sebring wurde er Dritter. 1960 fuhr er Cooper und Vanwall, blieb aber ohne Podium. 1961 ging er für BRM an den Start und holte beim Großen Preis der USA in Watkins Glen sein letztes Podium. Am Ende dieser Saison beendete er seine Karriere.
In 38 Starts gewann Brooks sechs Rennen, stand zehnmal auf dem Podium und erzielte drei Pole-Positions. Im Sportwagenbereich gewann er mit einem Aston Martin DBR1 1957 die 1000 km vom Nürburgring und 1958 die RAC Tourist Trophy. Zwischen 1955 und 1958 war er zudem viermal für Aston Martin bei den 24 Stunden von Le Mans gemeldet. Tony Brooks starb am 3. Mai 2022 im Alter von 90 Jahren.
Quelle: Wikipedia, „Tony Brooks (racing driver)“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
1958: Siege 3 · Podien 3 · Starts 9
- 1R5 BelgienSpa-Francorchampsvon Startplatz 5VanwallAnalyse →
- 1R8 DeutschlandNürburgringvon Startplatz 2VanwallAnalyse →
- 1R10 ItalienMonzavon Startplatz 2VanwallAnalyse →
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Reims-Gueux1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- AVUS1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Aintree1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Nürburgring1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Monza1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Monaco0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Sebring0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1961
BRO : HILStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.