Biografie
Emilio Giuseppe Farina, genannt Nino, wurde am 30. Oktober 1906 in Turin geboren. Mit neun Jahren begann er, einen Zweizylinderwagen zu fahren, 1925 stieg er in den Bergrennsport ein. 1933 und 1934 fuhr er Maserati und Alfa Romeo, Tazio Nuvolari förderte seine frühe Laufbahn. 1936 verpflichtete ihn Enzo Ferrari für seine Scuderia, die Alfa Romeo einsetzte. Im Alfa Romeo 8C wurde er Zweiter der Mille Miglia. 1937 gewann er den Grand Prix von Neapel und wurde bis 1939 dreimal in Folge italienischer Meister.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er zu Alfa Corse zurück und gewann 1946 den Grand Prix des Nations. 1948 siegte er beim Grand Prix von Monaco. Als 1950 die Formel-1-Weltmeisterschaft erstmals ausgetragen wurde, fuhr er für Alfa Romeo und gewann das Eröffnungsrennen in Silverstone. Es folgte ein Sieg in der Schweiz. Vor dem Finale in Monza lag er zwei Punkte hinter seinem Teamkollegen Juan Manuel Fangio. Dieser fiel aus, Farina gewann das Rennen und wurde der erste Weltmeister der Fahrerwertung.
1951 gewann er für Alfa Romeo den Grand Prix von Belgien, den Titel sicherte sich aber Fangio, Farina wurde WM-Vierter. 1952 wechselte er zu Ferrari an die Seite von Alberto Ascari und belegte hinter ihm den zweiten WM-Rang. 1953 gelang ihm beim Großen Preis von Deutschland sein letzter Sieg in der Formel 1, in der Gesamtwertung wurde er Dritter. Im selben Jahr gewann er mit Ferrari außerdem die 24 Stunden von Spa und das 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring, beide Läufe zur ersten Sportwagen-Weltmeisterschaft.
1954 erlitt er mehrere Verletzungen, startete nur bei zwei Rennen und wurde WM-Achter. 1955 fuhr er für Ferrari und Lancia und belegte den fünften WM-Rang. Nach dem tödlichen Unfall von Ascari zog er sich aus der Formel 1 zurück. Seine Bilanz: 33 Starts, fünf Siege, 19 Podestplätze und fünf Pole-Positions. 1956 versuchte er mit 49 Jahren, sich für das Indianapolis 500 zu qualifizieren, was ihm nicht gelang. Am 30. Juni 1966 starb er bei einem Verkehrsunfall in den französischen Alpen auf dem Weg zum Grand Prix von Frankreich.
Quelle: Wikipedia, „Giuseppe Farina“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
1950: Siege 3 · Podien 3 · Starts 6
- 1R1 Großbritannien · PoleSilverstonevon Startplatz 1Alfa RomeoAnalyse →
- 1R4 SchweizBremgartenvon Startplatz 2Alfa RomeoAnalyse →
- 1R7 ItalienMonzavon Startplatz 3Alfa RomeoAnalyse →
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Bremgarten1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Monza1 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Silverstone1 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Nürburgring1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Juan y Oscar Gálvez0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Zandvoort0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Pedralbes0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1955
FAR : TRIStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.