Biografie
Maurice Trintignant wurde am 30. Oktober 1917 in Sainte-Cécile-les-Vignes in Frankreich geboren. Er begann 1938 mit dem Rennsport und gewann 1939 den Grand Prix des Frontières. Der Zweite Weltkrieg unterbrach seine Laufbahn. 1948 erlitt er bei einem Rahmenrennen zum Schweizer Grand Prix einen schweren Unfall. 1949 kehrte er zurück und gewann in jenem Jahr ein Formel-2-Rennen beim Circuit des Remparts.
Mit dem Start der Formel-1-Weltmeisterschaft 1950 bekam er ein Werksauto von Gordini. Bis einschließlich 1964 fuhr er in jeder Saison mit und kam auf 82 Starts, dazu auf neun Podestplätze. Eine Pole-Position gelang ihm nicht. Seine beiden Siege feierte er beim Grand Prix von Monaco, 1955 und 1958. 1955 startete er dabei von Platz neun, 1958 von Platz fünf. 1958 saß er in einem Cooper T45.
In der Weltmeisterschaft wurde er 1954 und 1955 jeweils Vierter, beide Male auf Ferrari. In der Formel 1 fuhr er Autos von elf verschiedenen Herstellern, was als Rekord gilt, und war sowohl für Werksteams als auch privat unterwegs. 1956 steuerte er beim Großen Preis von Frankreich den Bugatti Type 251 und war damit der letzte Fahrer, der die Marke bei einem Grand Prix vertrat. In seiner letzten Saison 1964 wurde er im eigenen BRM P57 Fünfter beim Deutschland-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Außerhalb der Formel 1 gewann er 1954 zusammen mit José Froilán González auf einem Ferrari 375 Plus die 24 Stunden von Le Mans.
Nach dem Ende seiner Rennfahrerlaufbahn arbeitete er als Winzer in der Region Languedoc-Roussillon. Im Jahr 2000 nahm er am historischen Grand Prix von Monaco teil, im Cooper T45, mit dem er dort 1958 gewonnen hatte. Maurice Trintignant starb am 13. Februar 2005 im Alter von 87 Jahren.
Quelle: Wikipedia, „Maurice Trintignant“. Text unter CC BY-SA 4.0.
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Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.