Biografie
Juan Manuel Fangio wurde am 24. Juni 1911 in Balcarce in Argentinien geboren und arbeitete schon als Jugendlicher in einer Autowerkstatt. Ab 1936 fuhr er Rennen in Argentinien und wurde 1940 und 1941 in der Turismo Carretera auf Chevrolet argentinischer Meister. 1940 gewann er den Gran Premio del Norte, ein Straßenrennen über fast 10.000 Kilometer von Buenos Aires über die Anden nach Lima und zurück.
In der ersten Formel-1-Weltmeisterschaft 1950 fuhr er für Alfa Romeo, gewann Monaco, Belgien und Frankreich und wurde WM-Zweiter. 1951 sicherte er sich mit Siegen in der Schweiz, in Frankreich und in Spanien im letzten Rennen seinen ersten Titel. 1952 blieb er ohne WM-Einsatz: Alfa Romeo war ausgestiegen, und ein schwerer Unfall bei einem Rennen ohne WM-Status in Monza beendete sein Jahr.
1953 wurde er für Maserati WM-Zweiter und gewann in Monza. 1954 siegte er zunächst für Maserati, wechselte während der Saison zu Mercedes und wurde zum zweiten Mal Weltmeister; 1955 folgte mit Mercedes der dritte Titel. 1956 gewann er mit Ferrari den vierten Titel. Im Finale, dem Großen Preis von Italien, übernahm er das Auto von Peter Collins, und beide teilten sich die Punkte. 1957 holte er mit Maserati den fünften Titel. Beim Großen Preis von Deutschland gewann er nach einem verpatzten Boxenstopp und einem Rückstand von rund 50 Sekunden; es war sein letzter Sieg.
Nach dem Großen Preis von Frankreich 1958 trat er zurück. Er kam auf 51 Starts, 24 Siege, 35 Podestplätze und 29 Pole-Positions; seine fünf Titel blieben bis 2003 Rekord, als Michael Schumacher ihn übertraf. Im Sportwagenbereich gewann er 1953 die Carrera Panamericana sowie 1956 und 1957 die 12 Stunden von Sebring. 1986 wurde in Balcarce das Fangio-Museum eröffnet, 1990 wurde er in die International Motorsports Hall of Fame aufgenommen. Fangio starb am 17. Juli 1995 in Buenos Aires.
Quelle: Wikipedia, „Juan Manuel Fangio“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1954: Siege 6 · Podien 7 · Starts 8
- 1R1 ArgentinienJuan y Oscar Gálvezvon Startplatz 3MaseratiAnalyse →
- 1R3 Belgien · PoleSpa-Francorchampsvon Startplatz 1MaseratiAnalyse →
- 1R4 Frankreich · PoleReims-Gueuxvon Startplatz 1MercedesAnalyse →
- 1R6 Deutschland · PoleNürburgringvon Startplatz 1MercedesAnalyse →
- 1R7 SchweizBremgartenvon Startplatz 2MercedesAnalyse →
- 1R8 Italien · PoleMonzavon Startplatz 1MercedesAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Juan y Oscar Gálvez4 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Monza3 Siege5 Podien5 Pole-Positions
- Nürburgring3 Siege5 Podien3 Pole-Positions
- Reims-Gueux3 Siege4 Podien4 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps3 Siege3 Podien4 Pole-Positions
- Monaco2 Siege3 Podien4 Pole-Positions
- Bremgarten2 Siege2 Podien3 Pole-Positions
- Silverstone1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.