Biografie
Jim Clark wurde am 4. März 1936 in Kilmany in der schottischen Grafschaft Fife geboren und wuchs in den Scottish Borders auf. Er begann mit lokalen Straßenrallyes und Bergrennen. Schon 1958 fuhr er für das Team Border Reivers Sportwagenrennen mit Jaguar D-Type und Porsche, und dabei wurde Lotus-Gründer Colin Chapman auf ihn aufmerksam. 1960 gewann Clark die Formel-Junior-Meisterschaft.
Im selben Jahr debütierte er beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort für Lotus, dem er in der Formel 1 bis zum Ende seiner Laufbahn treu blieb. Im zweiten Rennen, in Belgien, wurde er Fünfter und holte seine ersten Punkte. Vier Rennen nach dem Debüt stand er in Portugal erstmals auf dem Podium. Seinen ersten Sieg feierte er 1962 in Belgien, am Ende der Saison wurde er hinter Graham Hill WM-Zweiter. 1963 gewann er mit dem Lotus 25 sieben von zehn Rennen und wurde Weltmeister. 1964 belegte er den dritten WM-Rang, 1965 holte er mit sechs Siegen seinen zweiten Titel. Den Großen Preis von Monaco ließ er in jenem Jahr aus, um stattdessen beim Indianapolis 500 zu starten, das er gewann. Es war der erste Sieg eines Mittelmotorwagens dort und der erste eines Nicht-Amerikaners seit 49 Jahren.
Mit dem neuen 3-Liter-Reglement 1966 war Lotus weniger konkurrenzfähig. Clark gewann nur den Großen Preis der USA und wurde WM-Sechster. 1967 debütierte der Lotus 49 mit dem Ford-Cosworth-DFV-Motor, und Clark gewann auf Anhieb in Zandvoort. Mit vier Saisonsiegen wurde er WM-Dritter. Den Auftakt 1968 in Südafrika entschied er ebenfalls für sich.
Am 7. April 1968 starb Clark bei einem Unfall in einem Formel-2-Rennen auf dem Hockenheimring. Er führte zu diesem Zeitpunkt die Weltmeisterschaft an. In der Formel 1 hatte er 72 Rennen bestritten, 25 davon gewonnen, dazu kamen 32 Podiumsplätze und 33 Pole-Positions. Zum Zeitpunkt seines Todes hielt er die Rekorde für Siege und Pole-Positions. Außerhalb der Formel 1 gewann er 1964 die British Saloon Car Championship mit einem Lotus Cortina und wurde 1965, 1967 und 1968 Meister der Tasman-Serie. 1960 wurde er in Le Mans Gesamtdritter. 1990 nahm ihn die International Motorsports Hall of Fame auf.
Quoten
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Saison für Saison
1963: Siege 7 · Podien 9 · Starts 10
- 1R2 BelgienSpa-Francorchampsvon Startplatz 8LotusAnalyse →
- 1R3 Niederlande · PoleZandvoortvon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R4 Frankreich · PoleReims-Gueuxvon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R5 Großbritannien · PoleSilverstonevon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R7 ItalienMonzavon Startplatz 3LotusAnalyse →
- 1R9 Mexiko · PoleHermanos Rodríguezvon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R10 Südafrika · PolePrince Georgevon Startplatz 1LotusAnalyse →
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Zandvoort4 Siege6 Podien1 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps4 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Watkins Glen3 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Silverstone3 Siege3 Podien3 Pole-Positions
- Hermanos Rodríguez2 Siege2 Podien4 Pole-Positions
- Prince George2 Siege2 Podien3 Pole-Positions
- Nürburgring1 Siege2 Podien4 Pole-Positions
- Monza1 Siege2 Podien3 Pole-Positions
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.