Biografie
Alberto Ascari wurde am 13. Juli 1918 in Mailand geboren. Sein Vater Antonio Ascari war ebenfalls Rennfahrer und kam 1925 beim Grand Prix von Frankreich ums Leben. Alberto begann mit Motorradrennen und fuhr mit 19 Jahren für das Team Bianchi. 1940 trat er bei der Mille Miglia mit einem Wagen an, den Enzo Ferrari, ein enger Freund seines Vaters, bereitgestellt hatte. Nach dem Krieg fuhr er Grands Prix im Maserati 4CLT an der Seite von Luigi Villoresi und gewann 1948 in San Remo sein erstes Rennen. Später schloss er sich gemeinsam mit Villoresi Ferrari an.
In der ersten WM-Saison 1950 wurde Ascari mit Ferrari Fünfter der Gesamtwertung, in Monaco wurde er Zweiter hinter Juan Manuel Fangio. 1951 gewann er den Großen Preis von Deutschland und den Großen Preis von Italien. Vor dem Finale in Spanien lag er nur zwei Punkte hinter Fangio. Dort stand er auf der Pole-Position, wurde aber Vierter, und Fangio sicherte sich den Titel.
1952 wurde nach dem Formel-2-Reglement gefahren, Ascari steuerte den Ferrari 500. Den Großen Preis der Schweiz ließ er aus, weil er sich für das Indianapolis 500 qualifizierte, das damals zur Weltmeisterschaft zählte. Dort schied er nach 40 Runden mit einem Radschaden aus. Zurück in Europa gewann er die übrigen sechs WM-Läufe, jeweils mit schnellster Rennrunde, und wurde Weltmeister. 1953 gewann er die ersten drei Rennen, wurde in Frankreich Vierter und siegte später noch zweimal. Damit war er der erste Fahrer mit zwei WM-Titeln.
1954 wechselte er zu Lancia. Da das Auto nicht rechtzeitig fertig wurde, fuhr er zweimal für Maserati und einmal für Ferrari. Außerdem gewann er mit einem Lancia die Mille Miglia. Der Lancia D50 debütierte beim Großen Preis von Spanien. Ascari stand auf der Pole-Position und fuhr die schnellste Runde, fiel aber mit Kupplungsschaden aus. Keines seiner vier Rennen beendete er in diesem Jahr. 1955 gewann Lancia die Nicht-WM-Rennen in Turin und Neapel. Beim Großen Preis von Monaco kam Ascari in Führung liegend von der Strecke ab und landete im Hafenbecken.
Am 26. Mai 1955 starb Ascari bei einer Testfahrt in einem Ferrari-Sportwagen in Monza. Die Kurve, in der es geschah, erhielt später seinen Namen und wurde danach durch die Schikane Variante Ascari ersetzt. In 32 Starts erzielte er 13 Siege, 17 Podestplätze und 14 Pole-Positions. 2017 wurde er in die FIA Hall of Fame aufgenommen.
Quelle: Wikipedia, „Alberto Ascari“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1952: Siege 6 · Podien 6 · Starts 7
- 1R3 Belgien · PoleSpa-Francorchampsvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R4 Frankreich · PoleRouen-Les-Essartsvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R5 GroßbritannienSilverstonevon Startplatz 2FerrariAnalyse →
- 1R6 Deutschland · PoleNürburgringvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R7 Niederlande · PoleZandvoortvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R8 Italien · PoleMonzavon Startplatz 1FerrariAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Monza2 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps2 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Nürburgring2 Siege2 Podien3 Pole-Positions
- Zandvoort2 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Silverstone2 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Rouen-Les-Essarts1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Juan y Oscar Gálvez1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Bremgarten1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1955
ASC : CASStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.