Biografie
Carlos Reutemann wurde am 12. April 1942 in Santa Fe in Argentinien geboren. Sein erstes Rennen fuhr er 1965 in einem Fiat Tourenwagen. Nach Einsätzen in Tourenwagen und Formel 2 in Argentinien ging er 1970 nach Europa und startete für das Team des argentinischen Automobilclubs mit einem Brabham in der europäischen Formel 2. 1971 wurde er in dieser Serie Zweiter hinter Ronnie Peterson.
1972 kam er zu Brabham. Bei seinem ersten Grand Prix in Buenos Aires stellte er den Wagen auf die Pole-Position und wurde im Rennen Siebter. Das Rennen in Interlagos, das nicht zur Weltmeisterschaft zählte, gewann er in diesem Jahr. 1973 belegte er in der WM den siebten Rang. 1974 feierte er mit Siegen in Südafrika, Österreich und den USA seine ersten drei Grand-Prix-Erfolge und wurde WM-Sechster. 1975 gewann er auf dem Nürburgring und wurde WM-Dritter.
1976 plagten Brabham mit dem Alfa-Romeo-Motor Zuverlässigkeitsprobleme. Reutemann wechselte während der Saison zu Ferrari, fuhr dort aber nur ein Rennen in Monza in einem dritten Wagen. 1977 ersetzte er bei Ferrari Clay Regazzoni, gewann in Brasilien und wurde WM-Vierter. 1978 gewann er vier Rennen, in Brasilien, Long Beach, Großbritannien und Watkins Glen, und wurde WM-Dritter hinter Mario Andretti und Ronnie Peterson. 1979 fuhr er für Lotus und wurde WM-Siebter.
1980 wechselte er zu Williams, gewann in Monaco und wurde WM-Dritter. Das Team holte in jenem Jahr seinen ersten Konstrukteurstitel. 1981 gewann er in Brasilien und Belgien und ging mit einem Punkt Vorsprung ins Saisonfinale in Las Vegas. Er startete dort von der Pole-Position, kam aber nur als Achter ins Ziel. Nelson Piquet wurde Weltmeister, Reutemann Vizeweltmeister mit einem Punkt Rückstand. 1982 wurde er in Südafrika Zweiter und beendete seine Karriere nach dem Brasilien-Rennen. Insgesamt bestritt er 146 Rennen, gewann 12, stand 45 Mal auf dem Podium und holte sechs Pole-Positions.
Neben der Formel 1 fuhr er bei der Rallye Argentinien 1980 in einem Fiat 131 und 1985 in einem Peugeot 205 T16 jeweils auf den dritten Platz. Im November 1983 testete er in Paul Ricard einen Ligier. In der Saison 1984 fuhr er kein Rennen.
Quelle: Wikipedia, „Carlos Reutemann“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1978: Siege 4 · Podien 7 · Starts 16
- 1R2 BrasilienNelson Piquetvon Startplatz 4FerrariAnalyse →
- 1R4 USA West · PoleLong Beachvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R10 GroßbritannienBrands Hatchvon Startplatz 8FerrariAnalyse →
- 1R15 Vereinigte StaatenWatkins Glenvon Startplatz 2FerrariAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Watkins Glen2 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Nelson Piquet2 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Zolder1 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Monaco1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Kyalami1 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Long Beach1 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Nürburgring1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Red Bull Ring1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1982
REU : ROSStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.