Biografie
Peter Collins wurde am 6. November 1931 in Kidderminster geboren. Mit 17 Jahren begann er in einem 500-cc-Cooper Rennen zu fahren. Aus dieser Klasse wurde 1950 die Formel 3. 1951 wechselte er auf einen JBS-Norton und wurde Dritter der Autosport National Formula 3 Championship. 1952 fuhr er für HWM in der Formel 2.
Noch im selben Jahr holte ihn HWM in die Formel 1, wo er Stirling Moss ersetzte. Sein Debüt gab er beim Großen Preis der Schweiz, sein bestes WM-Ergebnis 1952 war Rang sechs beim Großen Preis von Frankreich in Rouen. Er blieb 1953 bei HWM, fuhr 1954 für Vanwall und 1955 für Maserati, blieb in diesen Jahren aber ohne WM-Punkte. Abseits der Weltmeisterschaft gewann er 1955 die BRDC International Trophy. Im Sportwagen siegte er 1953 in der RAC Tourist Trophy für Aston Martin und 1955 gemeinsam mit Moss bei der Targa Florio in einem Mercedes. Bei den 24 Stunden von Le Mans wurde er 1955 und 1956 jeweils Zweiter.
1956 wechselte er zu Ferrari. Er wurde Zweiter in Monaco und gewann die Großen Preise von Belgien und Frankreich. Beim Großen Preis von Italien in Monza überließ er gegen Rennende seinen Wagen dem Teamleader Juan Manuel Fangio und verlor damit die Chance auf den Titel. Collins beendete die Weltmeisterschaft als Dritter. 1957 gewann er keinen WM-Lauf und wurde WM-Neunter, unter anderem mit Rang drei beim Großen Preis von Deutschland.
In der Saison 1958 wurde er Dritter in Monaco und Fünfter in Frankreich. Beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone feierte er seinen dritten und letzten Sieg. Im Sportwagen gewann er 1958 mit Phil Hill die 1000 km von Buenos Aires und die 12 Stunden von Sebring. Beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring verunglückte er am 3. August 1958 tödlich. Er wurde 26 Jahre alt. Seine Bilanz: 32 Starts, drei Siege und neun Podien.
Quelle: Wikipedia, „Peter Collins (racing driver)“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1956: Siege 2 · Podien 5 · Starts 7
- 1R4 BelgienSpa-Francorchampsvon Startplatz 3FerrariAnalyse →
- 1R5 FrankreichReims-Gueuxvon Startplatz 3FerrariAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1958
COL : HAWStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.