Biografie
Niki Lauda wurde am 22. Februar 1949 in Wien geboren. Er begann mit einem Mini, wechselte in die Formel Vee und fuhr bald private Sportwagen von Porsche und Chevron. 1971 startete er für March in der Formel 2 und debütierte für das Team beim Großen Preis von Österreich in der Formel 1. 1972 bestritt er für March eine volle Saison und gewann die britische Formel-2-Meisterschaft. 1973 wechselte er zu BRM und holte in Belgien seine ersten WM-Punkte.
1974 folgte der Wechsel zu Ferrari. In seinem ersten Rennen für das Team in Argentinien wurde er Zweiter, drei Rennen später gewann er in Spanien seinen ersten Grand Prix. Die Saison beendete er als WM-Vierter. 1975 gewann er fünf Rennen und machte mit Platz drei in Monza seinen ersten WM-Titel perfekt. 1976 führte er die Meisterschaft an, als er beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring schwer verunglückte. Er verpasste nur zwei Rennen und wurde sechs Wochen später in Monza Vierter. Im Finale in Japan gab er im strömenden Regen nach zwei Runden auf, weil er die Bedingungen für zu gefährlich hielt. James Hunt gewann den Titel mit einem Punkt Vorsprung. 1977 wurde Lauda zum zweiten Mal Weltmeister, den Titel sicherte er sich beim Großen Preis der USA.
Von 1978 an fuhr er für Brabham und gewann in Schweden mit dem Ventilatorauto BT46B, das das Team nur in diesem einen Rennen einsetzte, sowie in Italien. 1979 blieb er ohne Sieg und erklärte noch während der Saison seinen sofortigen Rücktritt. Nach zwei Jahren Pause kehrte er 1982 bei McLaren zurück und gewann im dritten Rennen nach der Rückkehr in Long Beach. 1984 wurde er mit einem halben Punkt Vorsprung vor seinem Teamkollegen Alain Prost zum dritten Mal Weltmeister; entschieden wurde der Titel als Zweiter beim Rennen in Portugal. Beim Großen Preis der Niederlande 1985 gewann er zum letzten Mal, am Saisonende trat er zurück.
In der Formel 1 stehen für Lauda 171 Starts, 25 Siege, 54 Podestplätze und 24 Pole-Positions. 1973 gewann er außerdem die 24 Stunden vom Nürburgring mit Alpina, 1979 die erste Saison der BMW M1 Procar Serie. Später war er ab 1993 Berater bei Ferrari, 2001 und 2002 Teamchef von Jaguar und ab 2012 nicht geschäftsführender Vorsitzender bei Mercedes; das Team gewann von 2014 bis 2019 sechsmal in Folge die Konstrukteurs-WM. Niki Lauda starb am 20. Mai 2019.
Quoten
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Saison für Saison
1984: Siege 5 · Podien 9 · Starts 16
- 1R2 SüdafrikaKyalamivon Startplatz 8McLarenAnalyse →
- 1R5 FrankreichDijon-Prenoisvon Startplatz 9McLarenAnalyse →
- 1R10 GroßbritannienBrands Hatchvon Startplatz 3McLarenAnalyse →
- 1R12 ÖsterreichRed Bull Ringvon Startplatz 4McLarenAnalyse →
- 1R14 ItalienMonzavon Startplatz 4McLarenAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Zandvoort3 Siege6 Podien2 Pole-Positions
- Brands Hatch3 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Kyalami3 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Monaco2 Siege4 Podien3 Pole-Positions
- Monza2 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Zolder2 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Anderstorp Raceway2 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Long Beach1 Siege4 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 1985
LAU : PROStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.