Biografie
Alain Prost wurde am 24. Februar 1955 in Lorette bei Saint-Chamond im Département Loire geboren. Mit 14 Jahren entdeckte er den Kartsport und wurde 1975 französischer Meister bei den Senioren. 1976 wechselte er in den Formelsport und gewann die französische Formel Renault, 1977 die Europameisterschaft dieser Klasse. 1978 folgte der Titel in der französischen Formel 3, 1979 gewann er sowohl die französische als auch die europäische Formel-3-Meisterschaft.
1980 debütierte er für McLaren beim Großen Preis von Argentinien und holte als Sechster gleich einen Punkt. Ab 1981 fuhr er für Renault und gewann beim Heimrennen in Frankreich seinen ersten Grand Prix, dazu die Rennen in den Niederlanden und in Italien. 1982 gewann er die ersten beiden Läufe in Südafrika und Brasilien; in Brasilien erhielt er den Sieg nach den Disqualifikationen von Nelson Piquet und Keke Rosberg. 1983 siegte er vier Mal und wurde WM-Zweiter, zwei Punkte hinter Piquet. Zwei Tage nach dem Saisonfinale in Südafrika trennte sich Renault von ihm.
1984 kehrte er zu McLaren zurück. Trotz sieben Siegen verlor er die Weltmeisterschaft um einen halben Punkt an seinen Teamkollegen Niki Lauda. 1985 wurde er als erster Franzose Weltmeister und verteidigte den Titel 1986 im Finale in Australien. 1987 übertraf er mit seinem 28. Sieg in Portugal den Rekord von Jackie Stewart. 1988 kam Ayrton Senna ins Team: McLaren gewann 15 von 16 Rennen, Senna wurde mit drei Punkten Vorsprung Weltmeister, Prost Zweiter. 1989 sicherte sich Prost in Suzuka nach einer Kollision mit Senna seinen dritten Titel.
1990 wechselte er zu Ferrari, gewann fünf Rennen und wurde WM-Zweiter, sieben Punkte hinter Senna, nachdem beide in Suzuka erneut kollidiert waren. 1991 blieb er ohne Sieg, und Ferrari trennte sich vor dem letzten Rennen von ihm, nachdem er das Auto öffentlich kritisiert hatte. 1992 pausierte er. 1993 gewann er für Williams seinen vierten Titel, den er in Portugal zwei Rennen vor Saisonende sicherte, und trat danach zurück. Sein letztes Rennen in Adelaide beendete er auf dem Podium.
Insgesamt startete Prost zu 199 Rennen und erzielte 51 Siege, 106 Podiumsplätze und 33 Pole-Positions. Bei seinem Rücktritt hielt er den Rekord an Grand-Prix-Siegen, bis Michael Schumacher ihn 2001 übertraf. Nach seiner aktiven Zeit arbeitete er 1994 und 1995 als Experte für den Sender TF1, gewann dreimal die Andros Trophy im Eisrennsport und trat 2010 beim Race of Champions für Frankreich an.
Quoten
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Saison für Saison
1993: Siege 7 · Podien 12 · Starts 16
- 1R1 Südafrika · PoleKyalamivon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R4 San Marino · PoleEnzo e Dino Ferrarivon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R5 Spanien · PoleCatalunyavon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R7 Kanada · PoleGilles Villeneuvevon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R8 FrankreichMagny-Coursvon Startplatz 2WilliamsAnalyse →
- 1R9 Großbritannien · PoleSilverstonevon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R10 Deutschland · PoleHockenheimringvon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Nelson Piquet5 Siege6 Podien1 Pole-Positions
- Silverstone5 Siege6 Podien1 Pole-Positions
- Paul Ricard4 Siege8 Podien3 Pole-Positions
- Monaco4 Siege6 Podien4 Pole-Positions
- Estoril3 Siege7 Podien1 Pole-Positions
- Enzo e Dino Ferrari3 Siege6 Podien1 Pole-Positions
- Monza3 Siege5 Podien1 Pole-Positions
- Red Bull Ring3 Siege3 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 1993
PRO : HILStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.