Biografie
Nigel Mansell wurde am 8. August 1953 in Upton-upon-Severn geboren und wuchs in Birmingham auf. Nach Erfolgen im Kartsport wechselte er in die Formel Ford, wo er 1977 die britische Formel-Ford-1600-Meisterschaft gewann. Von 1978 bis 1980 fuhr er in der Formel 3. Colin Chapman, der Eigner von Lotus, wurde auf ihn aufmerksam und machte ihn zum Testfahrer.
1980 debütierte Mansell beim Großen Preis von Österreich für Lotus, ab 1981 war er Stammfahrer des Teams. Bis 1984 kam er fünfmal als Dritter ins Ziel und holte 1984 seine erste Pole-Position. 1985 wechselte er zu Williams und gewann in Brands Hatch den Großen Preis von Europa, danach den Großen Preis von Südafrika. 1986 siegte er fünfmal und ging als Titelkandidat ins Finale in Adelaide, wo ihn ein geplatzter Reifen um die Meisterschaft brachte. Er wurde Zweiter hinter Alain Prost. 1987 gewann er sechs Rennen, darunter den Großen Preis von Großbritannien, verpasste nach einem Trainingsunfall in Suzuka die letzten beiden Läufe und wurde erneut WM-Zweiter, diesmal hinter Nelson Piquet.
Nach dem Jahr 1988, in dem Williams ohne Turbomotor antrat, fuhr er 1989 und 1990 für Ferrari. In Brasilien gewann er 1989 gleich sein erstes Rennen für das Team und war damit der erste Fahrer, der ein Rennen mit einem halbautomatischen Getriebe gewann. Dazu kamen ein Sieg in Ungarn 1989 und einer in Portugal 1990. 1991 kehrte er zu Williams zurück, gewann fünf Rennen und wurde WM-Zweiter hinter Ayrton Senna. 1992 begann er die Saison mit fünf Siegen in Folge, holte insgesamt neun Siege und 14 Pole-Positions und sicherte sich mit 39 Jahren in Ungarn den Weltmeistertitel.
Danach wechselte er in die amerikanische CART-Serie zu Newman/Haas und wurde 1993 in seinem ersten Jahr Meister. Da er noch amtierender Formel-1-Weltmeister war, hielt er als einziger Fahrer beide Titel zugleich. 1994 bestritt er vier Rennen für Williams und gewann das Saisonfinale in Adelaide. 1995 fuhr er zwei Rennen für McLaren. Insgesamt startete er in 187 Grands Prix und erzielte 31 Siege und 32 Pole-Positions. Später gewann er das erste Rennen der Grand Prix Masters in Kyalami und startete 2010 in Le Mans mit seinen Söhnen Leo und Greg.
Quelle: Wikipedia, „Nigel Mansell“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1992: Siege 9 · Podien 12 · Starts 16
- 1R1 Südafrika · PoleKyalamivon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R2 Mexiko · PoleHermanos Rodríguezvon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R3 Brasilien · PoleJosé Carlos Pacevon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R4 Spanien · PoleCatalunyavon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R5 San Marino · PoleEnzo e Dino Ferrarivon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R8 Frankreich · PoleMagny-Coursvon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R9 Großbritannien · PoleSilverstonevon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R10 Deutschland · PoleHockenheimringvon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R14 Portugal · PoleEstorilvon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Silverstone3 Siege5 Podien3 Pole-Positions
- Estoril3 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Hockenheimring2 Siege4 Podien3 Pole-Positions
- Hermanos Rodríguez2 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Paul Ricard2 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Brands Hatch2 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Kyalami2 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Enzo e Dino Ferrari2 Siege2 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 1995
MAN : HAKStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.