Biografie
Nelson Piquet Souto Maior wurde am 17. August 1952 in Rio de Janeiro geboren. Zunächst spielte er Tennis, bevor er zum Kartsport wechselte. 1971 und 1972 wurde er brasilianischer Kartmeister. Auf Anraten von Emerson Fittipaldi ging er nach Europa und stellte 1978 in der britischen Formel 3 mit den meisten Siegen in einer Saison einen Rekord auf. Damit übertraf er die Bestmarke von Jackie Stewart.
Noch 1978 debütierte er in der Formel 1: Beim Großen Preis von Deutschland fuhr er für Ensign, danach in drei Rennen für McLaren und im letzten Saisonrennen für Brabham. Bei Brabham blieb er bis 1985. 1979 bestritt er seine erste volle Saison und holte als Vierter in den Niederlanden seine ersten Punkte. 1980 gewann er in Long Beach sein erstes Rennen, siegte auch in den Niederlanden und in Italien und wurde hinter Alan Jones Vizeweltmeister. 1981 folgte der erste Titel, den er im Finale in Las Vegas mit Platz fünf sicherte. 1983 wurde er mit dem BMW-Turbo zum zweiten Mal Weltmeister, es war der erste WM-Titel für ein Turbo-Auto. Nach Siegen in Monza und Brands Hatch reichte ihm im Finale in Südafrika Platz drei, nachdem Alain Prost ausgeschieden war.
1984 gewann er in Kanada und Detroit und wurde Fünfter der WM, 1985 gelang ihm ein Sieg in Frankreich. 1986 wechselte er zu Williams, wo Nigel Mansell sein Teamkollege wurde. Beide nahmen sich Punkte weg, Prost wurde Weltmeister und Piquet Dritter. 1987 holte er seinen dritten Titel, obwohl Mansell mehr Rennen gewann. Bei Lotus blieb er 1988 und 1989 ohne Sieg. 1988 wurde er dreimal Dritter, 1989 kam er in Silverstone auf Platz vier. 1990 gewann er für Benetton die letzten beiden Rennen in Japan und Australien, Letzteres war der 500. WM-Lauf, und wurde WM-Dritter. 1991 folgte in Kanada sein letzter Sieg. Insgesamt kam er auf 203 Starts, 23 Siege, 60 Podiumsplätze und 24 Pole-Positions. Im Januar 1992 erklärte er seinen Rücktritt aus der Formel 1.
Danach versuchte er sich beim Indianapolis 500. 1992 verunglückte er im Training und konnte nicht starten, 1993 qualifizierte er sich als Dreizehnter und schied nach 38 Runden mit Motorschaden aus. Im Sportwagensport gewann er 1981 die 1000 km vom Nürburgring mit Hans-Joachim Stuck und wurde 1996 Achter in Le Mans. 2000 wurde er in die International Motorsports Hall of Fame aufgenommen. Sein Sohn Nelson Piquet Jr. wurde ebenfalls Rennfahrer.
Quelle: Wikipedia, „Nelson Piquet“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1986: Siege 4 · Podien 10 · Starts 16
- 1R1 BrasilienNelson Piquetvon Startplatz 2WilliamsAnalyse →
- 1R10 DeutschlandHockenheimringvon Startplatz 5WilliamsAnalyse →
- 1R11 UngarnHungaroringvon Startplatz 2WilliamsAnalyse →
- 1R13 ItalienMonzavon Startplatz 6WilliamsAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Gilles Villeneuve3 Siege5 Podien3 Pole-Positions
- Monza3 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Hockenheimring3 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Enzo e Dino Ferrari2 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Nelson Piquet2 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Hungaroring2 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Paul Ricard1 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- Brands Hatch1 Siege3 Podien2 Pole-Positions
Teamduell 1991
PIQ : MORStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.