Biografie
Juan Pablo Montoya wurde am 20. September 1975 in Bogotá geboren. Mit fünf Jahren begann er mit dem Kartsport, mit 17 stieg er in Kolumbien in den Automobilrennsport ein. Es folgten Stationen in der amerikanischen Barber-Saab-Serie, 1995 in der britischen Formel Vauxhall Lotus und 1996 in der britischen Formel 3. In der Internationalen Formel 3000 wurde er 1997 Gesamtzweiter und 1998 mit Super Nova Racing Meister. Nebenbei arbeitete er 1998 als Testfahrer für Williams.
1999 wechselte er zu Chip Ganassi Racing in die CART-Serie. Dort wurde er als Neuling Meister und gewann sieben Rennen. 2000 siegte er bei seinem ersten Start im Indianapolis 500.
2001 debütierte Montoya in der Formel 1 bei Williams. Beim Großen Preis von Italien feierte er im selben Jahr seinen ersten Sieg, den ersten eines Kolumbianers in der Formel 1, und wurde WM-Sechster. 2002 holte er sieben Pole-Positions und wurde WM-Dritter. 2003 gewann er in Monaco und in Deutschland und belegte erneut den dritten Platz. 2004 wurde er WM-Fünfter und gewann das Saisonfinale in Brasilien.
2005 wechselte er zu McLaren. Er gewann in Großbritannien, Italien und Brasilien und wurde WM-Vierter, verpasste wegen einer Verletzung aber zwei Rennen. 2006 wurde er in San Marino Dritter und in Monaco Zweiter. Nach dem Großen Preis der USA beendete er seine Formel-1-Zeit und wurde WM-Achter. Insgesamt kam er auf 94 Starts, sieben Siege, 30 Podestplätze und 13 Pole-Positions. Den Titel gewann er nicht, seine beste WM-Platzierung war Rang drei.
Nach der Formel 1 fuhr Montoya in der NASCAR und gewann in der Cup Series 2007 in Sonoma und 2010 in Watkins Glen. 2014 wechselte er mit Team Penske in die IndyCar-Serie. 2015 gewann er das Indianapolis 500 zum zweiten Mal und wurde Vizemeister hinter Scott Dixon. Im Sportwagensport siegte er 2007, 2008 und 2013 bei den 24 Stunden von Daytona. 2019 gewann er mit Dane Cameron die IMSA-Meisterschaft in der DPi-Klasse, 2021 seine Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans. 2017 gewann er zudem den Einzelwettbewerb beim Race of Champions. Sein Sohn Sebastián ist ebenfalls Rennfahrer.
Quelle: Wikipedia, „Juan Pablo Montoya“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
2005: Siege 3 · Podien 5 · Starts 16
- 1R11 GroßbritannienSilverstonevon Startplatz 3McLarenAnalyse →
- 1R15 Italien · PoleMonzavon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R17 BrasilienJosé Carlos Pacevon Startplatz 2McLarenAnalyse →
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Monza2 Siege3 Podien3 Pole-Positions
- José Carlos Pace2 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Hockenheimring1 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Silverstone1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Monaco1 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Nürburgring0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Catalunya0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Albert Park0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 2006
MOY : RAIStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.