Biografie
François Cevert wurde am 25. Februar 1944 in Paris geboren. Mit 16 Jahren begann er seine Laufbahn auf zwei Rädern: Zuerst fuhr er mit dem Roller seiner Mutter gegen Freunde, später mit einer eigenen Norton. Nach dem Wehrdienst wandte er sich den Autos zu. 1966 gewann er an der Rennfahrerschule in Magny-Cours das Stipendium Volant Shell, der Preis war ein Alpine für die Formel 3. Seine erste Formel-3-Saison verlief schwierig, weil ihm Erfahrung fehlte. 1968 wechselte er auf einen Tecno und wurde französischer Formel-3-Meister vor Jean-Pierre Jabouille. 1969 fuhr er für das Tecno-Werksteam in der Formel 2 und wurde Dritter der Europameisterschaft. Im selben Jahr bestritt er mit einem Formel-2-Wagen von Tecno den Großen Preis von Deutschland.
Nach einem Formel-2-Rennen in Crystal Palace riet Jackie Stewart seinem Teamchef Ken Tyrrell, auf den jungen Franzosen zu achten. Als Johnny Servoz-Gavin 1970 überraschend zurücktrat, holte Tyrrell Cevert als zweiten Fahrer neben den amtierenden Weltmeister Stewart. Seinen ersten Einsatz für Tyrrell hatte Cevert in Zandvoort in einem March-Ford. Mit Rang sechs in Monza holte er seinen ersten WM-Punkt.
1971 baute Tyrrell eigene Autos. Cevert wurde in Frankreich und Deutschland jeweils Zweiter hinter Stewart. Im Saisonfinale in Watkins Glen gewann er seinen einzigen Grand Prix und war nach Maurice Trintignant erst der zweite Franzose mit einem WM-Sieg. In der Gesamtwertung wurde er Dritter. 1972 belegte er Rang sechs, mit zweiten Plätzen in Belgien und den USA und Platz vier beim Heimrennen in Clermont-Ferrand. Bei den 24 Stunden von Le Mans wurde er mit Howden Ganley im Matra-Simca Zweiter. Bereits 1970 hatte er die 1000 km von Paris gewonnen, und 1972 siegte er zudem bei einem Can-Am-Lauf in Donnybrook.
1973 wurde Cevert Vierter der Weltmeisterschaft und fuhr sechsmal auf Rang zwei. Für 1974 sollte er Tyrrells Teamleader werden. Im Training zum Saisonfinale in Watkins Glen verunglückte er am Samstag tödlich, als er mit Ronnie Peterson um seine erste Pole-Position kämpfte. Tyrrell zog die Meldung zurück, sodass Stewart, bereits Weltmeister, sein geplantes letztes Rennen nicht bestritt. Cevert starb mit 29 Jahren. In der Formel 1 kam er auf 47 Starts und 13 Podestplätze, darunter ein Sieg.
Quelle: Wikipedia, „François Cevert“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1971: Siege 1 · Podien 4 · Starts 11
- 1R11 Vereinigte StaatenWatkins Glenvon Startplatz 5TyrrellAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Watkins Glen1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Paul Ricard0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Nürburgring0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Monza0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Nivelles-Baulers0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Juan y Oscar Gálvez0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Montjuïc0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Zolder0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1973
CEV : STEStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.