Biografie
Jackie Stewart wurde am 11. Juni 1939 in Milton in Schottland geboren. Auch sein Bruder Jimmy fuhr Rennen. 1961 gewann Stewart vier Rennen im Marcos. 1964 wurde er in der Formel 3 im Team von Ken Tyrrell Meister.
1965 kam er zu BRM, wo Graham Hill sein Teamkollege war. Beim WM-Debüt in Südafrika wurde er Sechster, in Monza folgte noch im selben Jahr der erste Sieg, und am Saisonende stand er auf WM-Rang drei. 1966 gewann er in Monaco. Ein schwerer Unfall beim Grand Prix von Belgien in Spa wurde zum Ausgangspunkt seines Einsatzes für mehr Sicherheit. Beim Indianapolis 500 führte er im selben Jahr bei seinem ersten Start mit mehr als einer Runde Vorsprung, schied aber wenige Runden vor dem Ziel mit einem technischen Defekt aus.
1968 wechselte Stewart zum Matra-Team von Tyrrell, gewann in Zandvoort, auf dem Nürburgring und in Watkins Glen und wurde WM-Zweiter hinter Hill. 1969 wurde er im Matra-Cosworth erstmals Weltmeister. 1970 fuhr er zunächst einen March, mit dem er in Jarama gewann, und später in der Saison den neuen Tyrrell; am Ende war er WM-Fünfter. 1971 gewann er mit sechs Siegen seinen zweiten Titel, 1972 wurde er mit vier Siegen Zweiter hinter Emerson Fittipaldi. 1973 siegte er in Südafrika, Belgien, Monaco, den Niederlanden und auf dem Nürburgring und holte den dritten Titel.
Nach dem tödlichen Unfall seines Teamkollegen François Cevert im Training zum Grand Prix der USA in Watkins Glen beendete Stewart seine Laufbahn ein Rennen früher als geplant. Den Titel hatte er schon zwei Rennen zuvor in Monza gewonnen. Er kam auf 99 Starts, 27 Siege, 43 Podestplätze und 17 Pole-Positions. Die 27 Siege waren Rekord, bis Alain Prost sie 1987 übertraf.
Nach Spa 1966 setzte sich Stewart für bessere medizinische Versorgung, sicherere Strecken, Sicherheitsgurte und Vollvisierhelme ein und organisierte Fahrerboykotte, etwa 1969 in Spa und 1970 auf dem Nürburgring. 1997 stieg er mit seinem Sohn Paul als Teamchef von Stewart Grand Prix wieder in die Formel 1 ein; 1999 gewann Johnny Herbert für das Team auf dem Nürburgring. 2001 wurde Stewart zum Ritter geschlagen.
Quelle: Wikipedia, „Jackie Stewart“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1971: Siege 6 · Podien 7 · Starts 11
- 1R2 SpanienMontjuïcvon Startplatz 4TyrrellAnalyse →
- 1R3 Monaco · PoleMonacovon Startplatz 1TyrrellAnalyse →
- 1R5 Frankreich · PolePaul Ricardvon Startplatz 1TyrrellAnalyse →
- 1R6 GroßbritannienSilverstonevon Startplatz 2TyrrellAnalyse →
- 1R7 Deutschland · PoleNürburgringvon Startplatz 1TyrrellAnalyse →
- 1R10 Kanada · PoleMosportvon Startplatz 1TyrrellAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Zandvoort3 Siege5 Podien0 Pole-Positions
- Monaco3 Siege4 Podien4 Pole-Positions
- Nürburgring3 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Kyalami2 Siege4 Podien3 Pole-Positions
- Charade2 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Monza2 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Watkins Glen2 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Mosport2 Siege2 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 1973
STE : CEVStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.