Biografie
Bengt Ronnie Peterson wurde am 14. Februar 1944 in Örebro in Schweden geboren. Er begann im Kartsport und gewann 1963 und 1964 schwedische Titel. Danach wechselte er in die Formel 3, zunächst mit einem Auto namens Svebe, das er gemeinsam mit seinem Vater und Sven Andersson entworfen hatte. 1968 verpflichtete ihn der italienische Hersteller Tecno. Mit Tecno gewann er 1969 die Formel-3-Meisterschaft und das Formel-3-Rennen im Rahmenprogramm des Großen Preises von Monaco.
Sein Formel-1-Debüt gab Peterson 1970 beim Großen Preis von Monaco in einem March 701 und wurde Siebter. 1971 fuhr er für das Werksteam von March und wurde mit fünf zweiten Plätzen Vizeweltmeister hinter Jackie Stewart. Im selben Jahr gewann er auch die Formel-2-Europameisterschaft auf March. 1972 blieb er bei March und wurde WM-Neunter.
1973 wechselte er zu Lotus und wurde Teamkollege von Emerson Fittipaldi. In Frankreich feierte er im Lotus 72 seinen ersten Sieg und gewann außerdem in Österreich, Italien und den USA. Er wurde WM-Dritter. 1974 siegte er in Frankreich, Italien und Monaco, wieder im älteren Lotus 72, weil der neue Lotus 76 nicht überzeugte. 1975 beendete er die WM auf Rang 13. 1976 bestritt er das erste Rennen im Lotus 77, kehrte dann zu March zurück und gewann im March 761 den Großen Preis von Italien. 1977 fuhr er für Tyrrell den sechsrädrigen P34B und kam einmal aufs Podium, als Dritter in Belgien.
1978 ging Peterson zurück zu Lotus, als Teamkollege von Mario Andretti. Er gewann die Großen Preise von Südafrika und Österreich, während Andretti Weltmeister wurde. Beim Großen Preis von Italien in Monza geriet Peterson in einen Unfall in der ersten Runde und starb am 11. September 1978 in einem Mailänder Krankenhaus. Er wurde posthum WM-Zweiter.
In 123 Starts gewann Peterson zehn Rennen, stand 26-mal auf dem Podium und sicherte sich 14 Pole-Positions. Den Weltmeistertitel gewann er nicht. In Örebro erinnert eine Statue an ihn.
Quelle: Wikipedia, „Ronnie Peterson“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1973: Siege 4 · Podien 7 · Starts 15
- 1R8 FrankreichPaul Ricardvon Startplatz 5LotusAnalyse →
- 1R12 ÖsterreichRed Bull Ringvon Startplatz 2LotusAnalyse →
- 1R13 Italien · PoleMonzavon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R15 Vereinigte Staaten · PoleWatkins Glenvon Startplatz 1LotusAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Monza3 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Red Bull Ring2 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Monaco1 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Watkins Glen1 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Paul Ricard1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Dijon-Prenois1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Kyalami1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Silverstone0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 1978
PET : ANDStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.