Biografie
Mario Andretti wurde am 28. Februar 1940 in Montona in Istrien geboren, das damals zu Italien gehörte und heute als Motovun zu Kroatien zählt. Seine Familie verließ die Region 1948, lebte danach mehrere Jahre in einem Flüchtlingslager in Lucca und wanderte 1955 in die USA aus, nach Nazareth in Pennsylvania. Dort begann er 1959 gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Aldo, auf Dirt-Tracks Rennen zu fahren. Über Midget- und Sprint-Cars kam er 1964 in die USAC-Meisterschaft. Er wurde dort 1965, 1966 und 1969 Meister, gewann 1969 das Indianapolis 500 und 1967 das Daytona 500. Außerdem siegte er 1967, 1970 und 1972 beim 12-Stunden-Rennen von Sebring.
In der Formel 1 debütierte er 1968 für Lotus. Bei seinem ersten Start, dem Großen Preis der USA, stand er auf der Pole-Position. 1970 holte er in einem privat eingesetzten March in Spanien sein erstes Podium. 1971 wechselte er zu Ferrari und gewann gleich beim Auftakt in Südafrika seinen ersten Grand Prix. Nach Einsätzen für Ferrari 1972 und für Parnelli 1974 fuhr er 1975 eine volle Saison für Parnelli und wurde WM-14. 1976 saß er wieder bei Lotus am Steuer, half bei der Entwicklung des Lotus 78 und gewann das Saisonfinale in Japan.
1977 gewann er vier Rennen und wurde WM-Dritter. 1978 siegte er sechsmal und wurde mit Lotus Weltmeister. Der Titel stand beim Großen Preis von Italien in Monza fest, wo sein Teamkollege Ronnie Peterson einen schweren Unfall hatte und noch in derselben Nacht starb. Danach gewann Andretti keinen Grand Prix mehr. Er fuhr noch 1979 und 1980 für Lotus und 1981 für Alfa Romeo. 1982 sprang er bei Williams und bei Ferrari ein. Für Ferrari fuhr er in Monza auf die Pole-Position und wurde Dritter. Das Saisonfinale, der Große Preis von Caesars Palace, war sein letztes Formel-1-Rennen. Insgesamt kam er auf 128 Starts, 12 Siege, 19 Podien und 18 Poles.
Ab 1982 fuhr er wieder in Vollzeit in der amerikanischen IndyCar-Serie. Mit Newman/Haas gewann er 1984 mit 44 Jahren seinen vierten IndyCar-Titel. 1993 siegte er in Phoenix mit 53 Jahren und wurde damit zum ältesten Sieger eines IndyCar-Rennens. Nach der Saison 1994 beendete er die Vollzeitkarriere mit 52 IndyCar-Siegen. In Le Mans startete er noch bis 2000. Seine Söhne Michael und Jeff wurden ebenfalls Rennfahrer, Michael gewann 1991 den CART-Titel. Andretti wurde 2000 in die International Motorsports Hall of Fame aufgenommen.
Quelle: Wikipedia, „Mario Andretti“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1978: Siege 6 · Podien 7 · Starts 16
- 1R1 Argentinien · PoleJuan y Oscar Gálvezvon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R6 Belgien · PoleZoldervon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R7 Spanien · PoleJaramavon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R9 FrankreichPaul Ricardvon Startplatz 2LotusAnalyse →
- 1R11 Deutschland · PoleHockenheimringvon Startplatz 1LotusAnalyse →
- 1R13 Niederlande · PoleZandvoortvon Startplatz 1LotusAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Jarama2 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Zandvoort1 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Monza1 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Long Beach1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Fuji1 Siege1 Podien2 Pole-Positions
- Zolder1 Siege1 Podien2 Pole-Positions
- Dijon-Prenois1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Juan y Oscar Gálvez1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 1982
AND : TAMStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.