Biografie
Richie Ginther (voller Name Paul Richard Ginther) wurde am 5. August 1930 in Hollywood geboren. Seine Familie zog nach Santa Monica, in dieselbe Stadt wie der spätere Weltmeister Phil Hill. Über Hill, einen Freund seines älteren Bruders, kam er zum Rennsport. Sein Renndebüt gab er 1951 in Pebble Beach in einem MG. Nach zwei Jahren Wehrdienst während des Koreakriegs fuhr er 1953 bei der Carrera Panamericana als Beifahrer von Hill in einem Ferrari, 1954 belegten beide dort den zweiten Platz. 1957 fuhr er erstmals für Luigi Chinetti, in Sebring und in Le Mans, und 1958 gewann er die Pacific Coast Sports Car Championship.
Sein Formel-1-Debüt gab Ginther 1960 beim Großen Preis von Monaco für Ferrari. In dieser Saison fuhr er auch für Scarab. In Monza wurde er hinter Hill Zweiter. 1961 blieb er bei Ferrari, wurde in Monaco hinter Stirling Moss Zweiter und beendete die Weltmeisterschaft auf Rang fünf.
1962 wechselte er zu BRM und fuhr an der Seite von Graham Hill. 1963 wurde er WM-Dritter. 1965 holte ihn das Werksteam von Honda. Beim Großen Preis von Mexiko gewann er sein einziges Rennen, es war der erste Formel-1-Sieg für Honda und für Goodyear. 1966 fuhr er für Cooper und Honda. 1967 schloss er sich dem Team Eagle an, doch in Monaco scheiterte er an der Qualifikation, es war seine letzte Meldung. Insgesamt kam er auf 52 Starts, einen Sieg und 14 Podestplätze, eine Pole-Position gelang ihm nicht.
Mehrere Gründe, darunter ein Zwischenfall beim Versuch, sich 1967 für das Indianapolis 500 zu qualifizieren, führten zum plötzlichen Ende seiner Karriere. Im Film Grand Prix von 1966 hatte er eine ungenannte Rolle und gehörte zu den technischen Beratern der Produktion. 1971 betreute er in Le Mans einen Porsche 911S. Ginther starb am 20. September 1989 in Touzac in Frankreich. 2008 nahm ihn die Motorsports Hall of Fame of America auf.
Quelle: Wikipedia, „Richie Ginther“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1965: Siege 1 · Podien 1 · Starts 8
- 1R10 MexikoHermanos Rodríguezvon Startplatz 3HondaAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Hermanos Rodríguez1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Monza0 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Monaco0 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Aintree0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Rouen-Les-Essarts0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Nürburgring0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Watkins Glen0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1966
GIN : RINStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.