Biografie
Riccardo Patrese wurde am 17. April 1954 in Padua geboren. Mit neun Jahren begann er mit dem Kartsport und wurde 1974 in Estoril Kart-Weltmeister. Nach Rang zwei in der Formel Italia 1975 gewann er 1976 die italienische und die europäische Formel-3-Meisterschaft, 1977 folgte der Titel in der italienischen Formel 2. Im selben Jahr debütierte er beim Großen Preis von Monaco für Shadow in der Formel 1.
1978 fuhr er für Arrows und wurde in Schweden Zweiter hinter Niki Laudas Brabham. Beim Großen Preis von Italien 1978 kam Ronnie Peterson nach einem Startunfall ums Leben. Mehrere Fahrer machten Patrese dafür verantwortlich, ein italienisches Gericht sprach ihn 1981 frei. Mit Arrows wurde er 1980 in Long Beach Zweiter und stand dort 1981 auf der Pole-Position.
1982 wechselte er zu Brabham und gewann in Monaco sein erstes Rennen, 1983 folgte der Sieg in Südafrika. Für Alfa Romeo wurde er 1984 in Monza Dritter. Nach der Rückkehr zu Brabham 1986 vertrat er Ende 1987 bei Williams den verletzten Nigel Mansell im Saisonfinale in Australien und blieb bis 1992 im Team.
Mit Renault-Motoren wurde er 1989 WM-Dritter, 1990 gewann er in San Marino. 1991 siegte er in Mexiko und Portugal und wurde erneut Dritter der WM. 1992 gewann er in Japan und wurde mit 38 Jahren hinter Mansell Vizeweltmeister. Zwischen den Siegen in Südafrika 1983 und San Marino 1990 lagen mehr als sechs Jahre.
1993 fuhr er für Benetton an der Seite von Michael Schumacher, wurde WM-Fünfter und beendete danach seine Formel-1-Karriere. Er kam auf 256 Starts bei 257 Meldungen, sechs Siege, 37 Podestplätze und acht Pole-Positions. Als erster Fahrer erreichte er 200 und später 250 Grand-Prix-Starts, den Rekord bei den Meldungen übertraf 2008 Rubens Barrichello. Mit dem Lancia-Werksteam fuhr er auch in der Sportwagen-Weltmeisterschaft, gewann acht Rennen und wurde 1982 Vizemeister. Später startete er 1997 in Le Mans für Nissan und wurde 2005 beim Grand-Prix-Masters-Rennen in Kyalami Dritter.
Quelle: Wikipedia, „Riccardo Patrese“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1991: Siege 2 · Podien 8 · Starts 16
- 1R6 Mexiko · PoleHermanos Rodríguezvon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
- 1R13 Portugal · PoleEstorilvon Startplatz 1WilliamsAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Hermanos Rodríguez1 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Enzo e Dino Ferrari1 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Suzuka1 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Monaco1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Kyalami1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Estoril1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve0 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Hungaroring0 Siege2 Podien2 Pole-Positions
Teamduell 1993
PAT : MSCStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.