Biografie
Mark Webber wurde 1976 in Queanbeyan im australischen Bundesstaat New South Wales geboren. Mit etwa zwölf oder dreizehn Jahren wechselte er vom Motorrad in den Kartsport und gewann Meisterschaften in seiner Heimatregion. 1994 begann er in der australischen Formel Ford, ein Jahr später zog er nach Großbritannien. Dort wurde er 1996 Zweiter der britischen Formel Ford und 1997 Vierter der britischen Formel 3. 1998 fuhr er für AMG Mercedes an der Seite von Bernd Schneider in der FIA-GT-Meisterschaft und wurde mit fünf Siegen Vizemeister. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1999 musste er nach Unfällen im Training seinen Mercedes CLR zurückziehen. In der Internationalen Formel 3000 wurde er 2000 Dritter und 2001 mit Super Nova Racing Zweiter hinter Justin Wilson. 2001 war er außerdem Test- und Ersatzfahrer bei Benetton.
In der Formel 1 debütierte Webber 2002 bei Minardi und wurde bei seinem Heimrennen in Australien Fünfter. 2003 und 2004 fuhr er für Jaguar. In Brasilien stand er 2003 auf Startplatz drei und beendete die Saison als Zehnter der Weltmeisterschaft. 2005 wechselte er zu Williams und wurde in Monaco Dritter, sein erstes Podium. Er schloss das Jahr als Zehnter ab. 2006, als Nico Rosberg sein Teamkollege war, wurde er Vierzehnter.
Von 2007 bis 2013 fuhr er für Red Bull. 2007 gelang ihm beim Großen Preis von Europa ein dritter Platz. Ab 2009 war Sebastian Vettel sein Teamkollege. In Deutschland holte Webber 2009 seine erste Pole-Position und gewann sein erstes Rennen, in Brasilien folgte ein weiterer Sieg. Er wurde WM-Vierter. 2010 gewann er vier Rennen und ging mit Titelchancen in das Finale in Abu Dhabi, wurde dort Achter und WM-Dritter. 2011 siegte er in Brasilien und wurde erneut Dritter. 2012 gewann er in Monaco und Großbritannien. 2013 blieb er ohne Sieg, belegte aber wieder Rang drei. In Malaysia überholte ihn Vettel gegen die Stallorder und gewann das Rennen. Insgesamt startete Webber 215-mal, gewann neun Rennen, holte 13 Pole-Positions und stand 42-mal auf dem Podium.
Nach der Formel 1 fuhr er für Porsche in der Langstrecken-WM, im 919 Hybrid mit Timo Bernhard und Brendon Hartley. 2015 gewannen die drei den Fahrertitel. Ende 2016 beendete Webber seine Karriere im Rennsport. Außerdem wurde er Fernsehexperte. 2017 wurde er zum Officer of the Order of Australia ernannt, 2018 und 2019 nahmen ihn die australische Motorsport Hall of Fame und die FIA Hall of Fame auf.
Quelle: Wikipedia, „Mark Webber (racing driver)“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
2010: Siege 4 · Podien 10 · Starts 19
- 1R5 Spanien · PoleCatalunyavon Startplatz 1Red BullAnalyse →
- 1R6 Monaco · PoleMonacovon Startplatz 1Red BullAnalyse →
- 1R10 GroßbritannienSilverstonevon Startplatz 2Red BullAnalyse →
- 1R12 UngarnHungaroringvon Startplatz 2Red BullAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Silverstone2 Siege5 Podien1 Pole-Positions
- Monaco2 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- José Carlos Pace2 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- Nürburgring1 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Catalunya1 Siege2 Podien2 Pole-Positions
- Hungaroring1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- İstanbul Park0 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Yas Marina0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 2013
WEB : VETStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.