Biografie
James Hunt wurde am 29. August 1947 in Belmont in der englischen Grafschaft Surrey geboren. Er begann im Rennsport in einem Mini, fuhr 1968 Formel Ford und wechselte 1969 in die Formel 3, wo Lord Hesketh, der Gründer von Hesketh Racing, auf ihn aufmerksam wurde. 1973 debütierte er für Hesketh in einem March beim Grand Prix von Monaco und stand schon in diesem Jahr auf dem Podium, mit Rang zwei in den USA als bestem Ergebnis. Er wurde WM-Achter. 1974 setzte das Team ein eigenes Auto ein, den Hesketh 308. Hunt gewann damit die BRDC International Trophy, ein Rennen ohne WM-Wertung, und wurde erneut WM-Achter.
1975 gelang ihm beim Grand Prix der Niederlande in Zandvoort der erste Sieg, am Saisonende stand er auf Platz vier der WM. Zur Saison 1976 wechselte er zu McLaren.
1976 wurde Hunt Weltmeister. Im Titelkampf mit Niki Lauda gewann er sechs Rennen, unter anderem in Spanien, den Niederlanden, Kanada und den USA. Der Sieg in Spanien wurde zunächst aberkannt, nach einem Einspruch aber wieder zuerkannt. Seinen Sieg in Großbritannien strich die FIA im September nach einem Protest von Ferrari, der Sieg ging an Lauda. Nach Laudas Unfall auf dem Nürburgring verpasste Lauda zwei Rennen, und Hunt verkürzte den Rückstand. Im Finale in Japan fuhr Hunt im Regen am Fuji auf Platz drei, Lauda gab früh auf. Hunt gewann den Titel mit einem Punkt Vorsprung.
1977 wurde Hunt für McLaren WM-Fünfter und gewann in Silverstone, Watkins Glen und Fuji. 1978 blieb er ohne Sieg und belegte Platz 13. Der tödliche Unfall von Ronnie Peterson beim Grand Prix von Italien belastete ihn stark. 1979 fuhr er für Wolf, doch das Auto war nicht konkurrenzfähig. Nach dem Grand Prix von Monaco beendete er seine Karriere, mit 92 Starts, zehn Siegen, 14 Pole-Positions und 23 Podestplätzen.
Danach arbeitete Hunt bis zu seinem Tod als Fernsehkommentator der BBC neben Murray Walker und schrieb Kolumnen, unter anderem für The Independent. Für Marlboro betreute er junge Fahrer, darunter Mika Häkkinen. Hunt starb am 15. Juni 1993 im Alter von 45 Jahren an einem Herzinfarkt in Wimbledon. 2014 wurde er in die Motor Sport Hall of Fame aufgenommen. Sein Sohn Freddie ist ebenfalls Rennfahrer.
Quoten
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Saison für Saison
1976: Siege 6 · Podien 8 · Starts 16
- 1R4 Spanien · PoleJaramavon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R8 Frankreich · PolePaul Ricardvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R10 Deutschland · PoleNürburgringvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R12 NiederlandeZandvoortvon Startplatz 2McLarenAnalyse →
- 1R14 Kanada · PoleMosportvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
- 1R15 Vereinigte Staaten · PoleWatkins Glenvon Startplatz 1McLarenAnalyse →
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Watkins Glen2 Siege4 Podien2 Pole-Positions
- Zandvoort2 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Paul Ricard1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Fuji1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Jarama1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Nürburgring1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Mosport1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Silverstone1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.