Biografie
Gerhard Berger wurde 1959 in Wörgl in Österreich geboren. Im Motorsport fiel er zunächst in der europäischen Formel 3 auf, wo er mehrere Rennen gewann. 1984 debütierte er in der Formel 1 bei ATS und bestritt vier Rennen. 1985 fuhr er für Arrows und beendete die Weltmeisterschaft auf Rang 20. In diesem Jahr gewann er außerdem im BMW 635 CSi gemeinsam mit Roberto Ravaglia und Marc Surer die 24 Stunden von Spa.
1986 wechselte er zu Benetton und gewann in Mexiko seinen ersten Grand Prix. 1987 ging er zu Ferrari und holte die Siege in den letzten beiden Saisonrennen in Japan und Australien. 1988 gewann er in Monza das einzige Rennen des Jahres, das nicht an McLaren ging, holte die Pole-Position in Silverstone und wurde WM-Dritter. 1989 überstand er einen Unfall in Imola und verpasste nur den Grand Prix von Monaco. Er gewann in Portugal und wurde WM-Siebter.
Von 1990 bis 1992 fuhr Berger bei McLaren an der Seite von Ayrton Senna und trug zu den Konstrukteurstiteln 1990 und 1991 bei. Er gewann dort dreimal: 1991 in Japan sowie 1992 in Kanada und Australien. Dazu kamen vier Pole-Positions.
1993 kehrte er zu Ferrari zurück. Das Jahr blieb ohne Sieg, bestes Ergebnis war Platz 3 in Ungarn. 1994 gewann er in Hockenheim den ersten Ferrari-Sieg seit dem Grand Prix von Spanien 1990 und wurde erneut WM-Dritter. 1996 und 1997 fuhr er wieder für Benetton. In Hockenheim gewann er 1997 mit Pole-Position und schnellster Rennrunde den letzten Grand Prix des Teams, elf Jahre nach dessen erstem Sieg, ebenfalls durch Berger. Sein letztes Rennen in Jerez beendete er als Vierter, danach trat er zurück.
Insgesamt kam Berger auf 210 Starts, 10 Siege, 12 Pole-Positions und 48 Podiumsplätze. Als Motorsportdirektor von BMW begleitete er die Rückkehr des Herstellers in die Formel 1 im Jahr 2000 und war in dieser Funktion bis 2003 regelmäßig in der Boxengasse zu sehen. Von 2012 bis 2014 leitete er die Einsitzer-Kommission der FIA, 2017 übernahm er den Vorsitz der ITR, der Vermarkterin der DTM.
Quelle: Wikipedia, „Gerhard Berger“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
1992: Siege 2 · Podien 5 · Starts 16
- 1R7 KanadaGilles Villeneuvevon Startplatz 4McLarenAnalyse →
- 1R16 AustralienAdelaidevon Startplatz 4McLarenAnalyse →
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Hockenheimring2 Siege5 Podien2 Pole-Positions
- Adelaide2 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Suzuka2 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Monza1 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- Estoril1 Siege3 Podien2 Pole-Positions
- Hermanos Rodríguez1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Enzo e Dino Ferrari0 Siege5 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1997
BER : ALEStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.