Biografie
Felipe Massa wurde am 25. April 1981 in São Paulo geboren und wuchs in Botucatu auf. Mit acht Jahren begann er mit dem Kartsport. 1998 wechselte er in die brasilianische Formel Chevrolet und gewann dort 1999 den Titel. 2000 holte er in Europa sowohl die italienische als auch die europäische Formel-Renault-Meisterschaft, 2001 folgte der Titel in der Euro-Formel-3000 mit sechs Siegen in acht Rennen.
2002 debütierte er für Sauber beim Großen Preis von Australien. Er sammelte in seiner ersten Saison vier Punkte, bestes Ergebnis war ein fünfter Platz in Spanien. Für 2003 verpflichtete Sauber Heinz-Harald Frentzen, Massa arbeitete stattdessen als Testfahrer für Ferrari. 2004 und 2005 fuhr er wieder für Sauber, 2004 wurde er in Belgien Vierter. 2006 wechselte er zu Ferrari und wurde Teamkollege von Michael Schumacher.
Bei Ferrari erreichte er 2006 auf dem Nürburgring sein erstes Podium. In der Türkei holte er seine erste Pole-Position und seinen ersten Sieg, in Brasilien gewann er sein Heimrennen als erster Brasilianer in Interlagos seit Ayrton Senna 1993. Die WM beendete er als Dritter. 2007 siegte er in Bahrain, Spanien und der Türkei und wurde WM-Vierter. Beim Großen Preis von Brasilien wurde er Zweiter, Kimi Räikkönen sicherte sich den Titel. 2008 gewann er sechs Rennen, darunter wieder das Heimrennen in Brasilien. Lewis Hamilton wurde in der letzten Runde des Finales Weltmeister und verwies Massa um einen Punkt auf Platz zwei.
Beim Großen Preis von Ungarn 2009 verunglückte Massa im Qualifying schwer. Luca Badoer und Giancarlo Fisichella übernahmen sein Auto für den Rest der Saison. 2010 kehrte er neben Fernando Alonso zurück und führte nach dem Rennen in Malaysia kurzzeitig die WM an. Nach der Saison 2013 verließ er Ferrari. Bei Williams holte er 2014 in Österreich seine letzte Pole-Position und stand 2014 und 2015 mehrfach auf dem Podium. Sein letztes Podium erreichte er 2015 in Monza. Den für Ende 2016 angekündigten Rücktritt verschob er, fuhr 2017 erneut für Williams und beendete dann seine Formel-1-Laufbahn mit 269 Starts, 11 Siegen, 16 Pole-Positions und 41 Podien.
Von 2018 bis 2020 fuhr Massa in der Formel E für Venturi. In der brasilianischen Stock Car Pro Series gewann er 2023 in Cascavel ein Rennen. Von 2017 bis 2022 war er zudem Präsident der Internationalen Kartkommission CIK.
Quoten
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Saison für Saison
2008: Siege 6 · Podien 10 · Starts 18
- 1R3 BahrainBahrainvon Startplatz 2FerrariAnalyse →
- 1R5 Türkei · Poleİstanbul Parkvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R8 FrankreichMagny-Coursvon Startplatz 2FerrariAnalyse →
- 1R12 Europa · PoleValenciavon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R13 BelgienSpa-Francorchampsvon Startplatz 2FerrariAnalyse →
- 1R18 Brasilien · PoleJosé Carlos Pacevon Startplatz 1FerrariAnalyse →
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- İstanbul Park3 Siege3 Podien3 Pole-Positions
- José Carlos Pace2 Siege5 Podien3 Pole-Positions
- Bahrain2 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Magny-Cours1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Catalunya1 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Valencia1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Nürburgring0 Siege3 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 2017
MAS : STRStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.