Biografie
Eddie Irvine wurde am 10. November 1965 in Newtownards in Nordirland geboren. Er begann 1983 mit dem Rennsport und fuhr zunächst in der Formel Ford. 1987 gewann er dort für Van Diemen die Esso-Serie, die RAC-Serie und das Formula Ford Festival. Es folgten 1988 die britische Formel 3 mit dem fünften Gesamtrang und 1989 die internationale Formel 3000. 1990 wurde er in der Formel 3000 für Jordan Gesamtdritter und gewann ein Rennen in Deutschland. 1991 fuhr er in Japan für Cerumo in der Formel 3000 und wurde Siebter. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans belegte er 1994 mit SARD den zweiten Gesamtrang.
Sein Debüt in der Formel 1 gab er 1993 beim Großen Preis von Japan für Jordan und holte als Sechster gleich einen WM-Punkt. 1994 wurde er nach einer Kollision im Auftaktrennen in Brasilien für drei Rennen gesperrt. 1995 erreichte er in Kanada als Dritter sein erstes Podium. 1996 wechselte er zu Ferrari und wurde Teamkollege von Michael Schumacher. In seinem ersten Rennen für die Scuderia, in Australien, wurde er Dritter. 1997 kam er in Argentinien als Zweiter ins Ziel, 1998 beendete er die WM als Vierter.
1999 gewann Irvine zum Saisonauftakt in Australien sein erstes Rennen und übernahm erstmals die Führung in der Gesamtwertung. Nach Schumachers Unfall beim Großen Preis von Großbritannien war er der Spitzenfahrer des Teams. Er siegte in Österreich, in Deutschland, wo ihm der Schumacher-Vertreter Mika Salo den Sieg überließ, und in Malaysia, nachdem Schumacher zurückgekehrt war. Die zunächst verhängte Disqualifikation der beiden Ferrari wurde wenige Tage später aufgehoben. Im Finale in Suzuka wurde Irvine Dritter und verlor den WM-Titel mit zwei Punkten Rückstand auf Mika Häkkinen. Ferrari gewann in diesem Jahr die Konstrukteurs-WM, und Irvine erhielt die Hawthorn Memorial Trophy.
2000 wechselte er zu Jaguar. In Monaco holte er als Vierter die ersten WM-Punkte des Teams, 2001 ebenfalls in Monaco mit Rang drei das erste Podium. Sein letztes Podium erreichte er 2002 als Dritter in Italien. Ende 2002 beendete er seine Rennfahrerkarriere. In der Formel 1 bestritt er 147 Rennen, gewann vier davon und stand 26-mal auf dem Podium. Eine Pole-Position gelang ihm nicht. Danach wurde er in Großbritannien als Medienpersönlichkeit bekannt.
Quoten
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Saison für Saison
1999: Siege 4 · Podien 9 · Starts 16
- 1R1 AustralienAlbert Parkvon Startplatz 6FerrariAnalyse →
- 1R9 ÖsterreichRed Bull Ringvon Startplatz 3FerrariAnalyse →
- 1R10 DeutschlandHockenheimringvon Startplatz 5FerrariAnalyse →
- 1R15 MalaysiaSepangvon Startplatz 2FerrariAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Albert Park1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Red Bull Ring1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Hockenheimring1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Sepang1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Monaco0 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve0 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Suzuka0 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Juan y Oscar Gálvez0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 2002
IRV : DLRStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.