Biografie
Stefan Johansson wurde am 8. September 1956 in Växjö geboren. Er begann im Kartsport und wurde 1973 schwedischer Meister. In der Formel Ford gewann er 1977 und 1979 den schwedischen Titel. Von 1978 bis 1980 fuhr er in der britischen Formel 3 und holte 1980 den Titel im Team Project Four von Ron Dennis. Im selben Jahr debütierte er mit Shadow in der Formel 1, verpasste in Argentinien und Brasilien aber jeweils die Qualifikation. 1982 fuhr er für Spirit in der Formel-2-Europameisterschaft und wurde Gesamtachter.
1983 kehrte er mit Spirit in die Formel 1 zurück und kam auf sechs Starts, bestes Ergebnis war Platz sieben beim Großen Preis der Niederlande. 1984 fuhr er ab dem Großen Preis von Großbritannien für Tyrrell als Ersatz für den verletzten Martin Brundle. Anschließend sprang er bei Toleman für Johnny Cecotto ein und wurde in Monza Vierter. 1985 begann er wieder bei Tyrrell und wechselte zu Ferrari, nachdem René Arnoux nach dem ersten Rennen entlassen worden war. Beim Großen Preis von San Marino übernahm er zwei Runden vor dem Ende die Führung, blieb dann aber ohne Benzin stehen. In Kanada und in Detroit wurde er Zweiter. 1986 blieb er bei Ferrari und wurde WM-Fünfter, seine beste Platzierung in der Gesamtwertung.
1987 war er bei McLaren Teamkollege von Alain Prost. Mit fünf Podiumsplätzen, darunter Rang zwei in Belgien hinter Prost, wurde er WM-Sechster. 1988 fuhr er für Ligier, dessen Auto mit Judd-Saugmotor nicht konkurrenzfähig war. Er blieb ohne Punkte, scheiterte sechsmal an der Qualifikation und kam zweimal als Neunter ins Ziel. 1989 wurde er mit dem neuen Team Onyx Dritter in Portugal, es blieb das einzige Podium des Rennstalls. Nach dem Großen Preis von Brasilien 1990 trennte sich Onyx von ihm, 1991 fuhr er noch für AGS und Footwork. Insgesamt kam er auf 80 Starts bei 103 Meldungen und zwölf Podiumsplätze, ohne ein Rennen zu gewinnen.
Von 1992 bis 1996 fuhr Johansson in der CART-Serie, gewann 1992 die Wertung als Rookie of the Year und holte 1993 in Portland seine erste Pole-Position. Wie in der Formel 1 blieb er auch in der CART-Serie ohne Sieg. Er bestritt 73 Rennen und von 1993 bis 1995 das Indianapolis 500. Beim Rennen in Toronto 1996 war er in einen Unfall verwickelt, bei dem Jeff Krosnoff und ein Streckenposten ums Leben kamen. Nach dem Ende seiner CART-Zeit 1996 kehrte er zu den Sportwagen zurück und gewann 1997 die 12 Stunden von Sebring im Ferrari 333 SP. Im selben Jahr siegte er bei den 24 Stunden von Le Mans im Joest-Porsche WSC-95 mit Michele Alboreto und Tom Kristensen. Außerdem gründete er 1997 ein Team in der Indy-Lights-Serie und führte 2003 ein eigenes Team in der CART-Serie.
Quelle: Wikipedia, „Stefan Johansson“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1987: Siege 0 · Podien 5 · Starts 16
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Spa-Francorchamps0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Detroit0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Red Bull Ring0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Monza0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Adelaide0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Nelson Piquet0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Hockenheimring0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1991
JOH : ALBStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.