Biografie
Phil Hill wurde 1927 in Miami geboren und wuchs in Santa Monica in Kalifornien auf. Er verließ die University of Southern California vorzeitig, um Rennen zu fahren, und arbeitete als Mechaniker an den Wagen anderer Fahrer. 1949 ging er als Trainee von Jaguar nach England und gewann im selben Jahr sein erstes Rennen im MG TC. 1956 unterschrieb er bei Ferrari. Mit dem Belgier Olivier Gendebien gewann er 1958 die 24 Stunden von Le Mans, als erster in den USA geborener Sieger, und wiederholte den Erfolg 1961 und 1962.
In der Formel 1 debütierte Hill 1958 im Maserati beim Großen Preis von Frankreich in Reims. 1959 fuhr er die ganze Saison für Ferrari und wurde WM-Vierter. 1960 gewann er den Großen Preis von Italien in Monza, den Cooper und andere Teams boykottierten. Es war der letzte Sieg eines Autos mit Frontmotor in der Formel 1. Beim Rennen in den USA, zu dem Ferrari nicht reiste, fuhr er einen Cooper. Das Jahr beendete er als WM-Fünfter.
1961 wurde Hill mit dem Ferrari 156 Weltmeister. Er gewann den Großen Preis von Belgien und lag vor den letzten beiden Rennen nur hinter seinem Teamkollegen Wolfgang von Trips. In Monza verunglückte von Trips tödlich, auch Zuschauer kamen ums Leben. Hill gewann das Rennen und sicherte sich den Titel. Ferrari reiste nicht zum Saisonfinale in die USA. Neben Mario Andretti ist Hill einer von zwei US-amerikanischen Weltmeistern und der einzige von beiden, der in den USA geboren wurde.
1962 fuhr er für Ferrari und Porsche und wurde WM-Sechster, danach folgten 1963 ATS und Lotus sowie 1964 Cooper. 1966 blieben drei Meldungen ohne Start, in Monza scheiterte er mit All American Racers in der Qualifikation. Insgesamt bestritt er 48 Rennen, gewann drei, stand 16 Mal auf dem Podium und holte sechs Pole-Positions. Im Sportwagenbereich fuhr er auch für Ford und Chaparral. Seinen letzten Sieg feierte er 1967 beim BOAC 500 in Brands Hatch, im selben Jahr beendete er seine Laufbahn. 1989 wurde er in die Motorsports Hall of Fame of America aufgenommen, 1991 in die International Motorsports Hall of Fame. Sein Sohn Derek fuhr von 2001 bis 2003 in der Internationalen Formel 3000.
Quoten
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Saison für Saison
1961: Siege 2 · Podien 6 · Starts 7
- 1R3 Belgien · PoleSpa-Francorchampsvon Startplatz 1FerrariAnalyse →
- 1R7 ItalienMonzavon Startplatz 4FerrariAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Monza2 Siege4 Podien1 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps1 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Monaco0 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Zandvoort0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Reims-Gueux0 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Aintree0 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Nürburgring0 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Ain-Diab0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 1964
HIL : MCLStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.