Biografie
Elio de Angelis wurde am 26. März 1958 in Rom geboren. Sein Vater Giulio war Motorbootrennfahrer. Nach einer kurzen Zeit im Kartsport gewann de Angelis 1977 die italienische Formel-3-Meisterschaft. 1978 fuhr er in der Formel 2, zunächst für Minardi und dann für das britische ICI-Team, und gewann das Formel-3-Rennen in Monaco.
1979 debütierte er in der Formel 1 bei Shadow. Schon in seinem ersten Rennen, in Argentinien, wurde er Siebter. Die Saison beendete er mit drei Punkten auf Rang 15 der Weltmeisterschaft. Lotus-Teamchef Colin Chapman wurde auf ihn aufmerksam und holte ihn für 1980 als Teamkollegen von Mario Andretti. De Angelis blieb bis Ende 1985 bei Lotus und wurde in den ersten drei Jahren Siebter, Achter und Neunter der WM. Seinen ersten Sieg feierte er 1982 beim Großen Preis von Österreich auf dem Österreichring, mit nur 0,05 Sekunden Vorsprung auf den späteren Weltmeister Keke Rosberg.
1983 stellte Lotus auf Renault-Turbomotoren um. Es wurde eine schwierige Saison mit vielen technischen Defekten. Das beste Ergebnis war ein fünfter Platz beim Großen Preis von Italien, am Ende stand Rang 17. 1984 gelang de Angelis dagegen mit dem verbesserten Lotus-Renault der beste WM-Rang seiner Karriere: Mit 34 Punkten und drei Podiumsplätzen wurde er WM-Dritter, sein bestes Einzelergebnis war Platz zwei in Detroit. 1985 bekam er Ayrton Senna als Teamkollegen. Seinen zweiten Sieg holte er beim dritten Saisonrennen in San Marino, nachdem Alain Prost disqualifiziert worden war, weil sein McLaren zu leicht war. In Kanada fuhr er seine letzte Pole-Position. Mit 33 Punkten wurde er WM-Fünfter, fünf Punkte hinter Senna. Danach verließ er Lotus, weil es ihn frustrierte, dass sich das Team vor allem auf Senna konzentrierte.
1986 wechselte de Angelis zu Brabham und ersetzte dort Nelson Piquet, Riccardo Patrese war sein Teamkollege. Mit dem Brabham-BMW BT55 fiel das Team schon früh in der Saison hinter die Spitze zurück. Bei Testfahrten auf dem Circuit Paul Ricard im Mai 1986 verunglückte de Angelis mit diesem Wagen und starb am Tag darauf. Er hatte vier Rennen für Brabham bestritten. Insgesamt kam er auf 108 Starts, zwei Siege, neun Podiumsplätze und drei Pole-Positions. Auf der vollen Streckenvariante in Paul Ricard fuhr die Formel 1 danach erst 2018 wieder. Jean Alesi, der 1989 in die Formel 1 kam, trug einen Helm im Design von de Angelis als Hommage.
Quelle: Wikipedia, „Elio de Angelis“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1985: Siege 1 · Podien 3 · Starts 16
- 1R3 San MarinoEnzo e Dino Ferrarivon Startplatz 3LotusAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Enzo e Dino Ferrari1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Red Bull Ring1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Nelson Piquet0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- José Carlos Pace0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Detroit0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Fair Park0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Monaco0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Brands Hatch0 Siege0 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 1986
DEA : PATStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.