Biografie
Wolfgang von Trips wurde am 4. Mai 1928 in Köln geboren und wuchs in Kerpen auf. Er stammte aus einer adligen rheinländischen Familie und trug den Titel Graf. Im Freundeskreis und unter Kollegen nannte man ihn Taffy. Ab 1951 tat er sich schwer mit der Ausbildung zum Landwirt, denn seine eigentliche Leidenschaft gehörte dem Rennsport, dem er sich dann zuwandte.
Sein Formel-1-Debüt gab er 1956 beim Großen Preis von Italien für Ferrari, kam dort aber nicht zum Start. 1957 bestritt er drei Rennen für Ferrari und stand beim Großen Preis von Italien erstmals auf dem Podium. 1958 startete er in sechs Rennen und stand beim Großen Preis von Frankreich erneut auf dem Podium. 1959 fuhr er für Ferrari und Porsche und kam auf zwei Starts. 1960 trat er für Cooper und Ferrari an, bestritt neun Rennen und wurde Siebter der Weltmeisterschaft. Im selben Jahr gewann er in Stuttgart im Ferrari den Solitude-Grand-Prix der Formel 2.
1961 gewann er die Großen Preise der Niederlande und von Großbritannien und wurde beim Großen Preis von Belgien Zweiter, als Ferrari die ersten vier Plätze belegte. Im Mai gewann er mit Olivier Gendebien die Targa Florio. Sein Teamkollege Phil Hill und er kämpften um den WM-Titel.
Beim Großen Preis von Italien in Monza am 10. September 1961 kollidierte von Trips in der zweiten Runde mit dem Lotus von Jim Clark. Sein Ferrari verunglückte, von Trips kam ums Leben, ebenso 15 Zuschauer. Er führte die Weltmeisterschaft zu diesem Zeitpunkt an. Ferrari verzichtete auf das abschließende Rennen in den USA, und Phil Hill wurde mit einem Punkt Vorsprung auf von Trips Weltmeister. Posthum blieb ihm der zweite Gesamtrang.
Insgesamt hatte von Trips 29 Meldungen und 27 Starts in der Formel 1, dazu zwei Siege, sechs Podiumsplätze und eine Pole-Position. 1961 legte er in Kerpen eine Kartbahn an. Später pachtete Rolf Schumacher sie, und seine Söhne Michael und Ralf fuhren dort ihre ersten Runden.
Quelle: Wikipedia, „Wolfgang von Trips“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1961: Siege 2 · Podien 4 · Starts 7
- 1R2 NiederlandeZandvoortvon Startplatz 2FerrariAnalyse →
- 1R5 GroßbritannienAintreevon Startplatz 4FerrariAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1961
VON : GINStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.