Biografie
Luigi Fagioli wurde 1898 in Osimo in der italienischen Region Marken geboren. Er begann mit Bergrennen und Sportwagenrennen und stieg dann in den Grand-Prix-Sport ein. 1930 bekam er die Gelegenheit, für Maserati zu fahren, und gewann die Coppa Ciano. 1931 duellierte er sich beim Großen Preis von Monaco mit Louis Chiron, der das Rennen für sich entschied. Wenige Wochen später siegte Fagioli beim Großen Preis von Monza vor Chiron, Achille Varzi und Tazio Nuvolari. 1932 gewann er für Maserati den Großen Preis von Rom.
1933 wechselte er zur Scuderia Ferrari, die Alfa Romeo einsetzte, und gewann die Coppa Acerbo, den Grand Prix du Comminges und den Großen Preis von Italien. Weil Nuvolari bei der Coppa Acerbo in Führung liegend mit einem technischen Defekt ausfiel, nannte man Fagioli den Räuber der Abruzzen. 1934 fuhr er für Mercedes und gewann erneut die Coppa Acerbo. Den Großen Preis von Italien gewann er zusammen mit Rudolf Caracciola, dazu kam der Sieg beim Großen Preis von Spanien. 1935 siegte er beim Großen Preis von Monaco, beim AVUS-Rennen und beim Penya-Rhin-Grand-Prix und wurde Zweiter der Europameisterschaft. Später verließ er Mercedes und wechselte zu Auto Union.
1950 fuhr Fagioli in der ersten Formel-1-Weltmeisterschaft für Alfa Romeo, im Alfetta 158/159. In sechs Rennen stand er fünfmal auf dem Podium; nur in Monaco schied er nach einem Unfall mehrerer Autos in der ersten Runde aus. Als einer von drei Fahrern hatte er vor dem Finale noch Titelchancen und wurde WM-Dritter hinter Giuseppe Farina und Juan Manuel Fangio. 1951 bestritt er nur noch den Großen Preis von Frankreich. Nach einem Autotausch auf Anweisung des Teams gewann er ihn gemeinsam mit Fangio und war mit 53 Jahren der älteste Sieger eines Formel-1-Grand-Prix. Es blieb sein einziger Formel-1-Start dieser Saison und sein letzter in der Weltmeisterschaft. Insgesamt kommt er auf sieben Starts, einen Sieg und sechs Podiumsplätze.
1952 fuhr er für Lancia Sportwagen und wurde Dritter bei der Mille Miglia. Im selben Jahr verunglückte er im Training zum Sportwagenrennen in Monaco. Am 20. Juni 1952 starb er in Monte Carlo.
Quelle: Wikipedia, „Luigi Fagioli“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1951: Siege 1 · Podien 1 · Starts 1
- 1R4 FrankreichReims-Gueuxvon Startplatz 7Alfa RomeoAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.