Biografie
Jarno Trulli wurde am 13. Juli 1974 in Pescara geboren. Er begann früh im Kartsport, wurde 1991 Kart-Weltmeister und gewann bis 1995 mehrere weitere Kartmeisterschaften. 1996 holte er den Titel in der Deutschen Formel 3.
1997 debütierte er in der Formel 1 bei Minardi. Nach sieben Rennen übernahm er bei Prost das Cockpit des verletzten Olivier Panis, wurde in Deutschland Vierter und führte in Österreich, bis sein Motor ausfiel. Bei Prost blieb er bis 1999 und erreichte beim Europa-Grand-Prix 1999 im Regen sein erstes Podium. In den Jahren 2000 und 2001 fuhr er für Jordan ohne Podiumsplatz, danach wechselte er zu Renault.
2003 stand er bei Renault in Deutschland auf dem Podium. 2004 gewann er von der Pole-Position den Grand Prix von Monaco, seinen einzigen Sieg. In der Weltmeisterschaft wurde er Sechster, sein bestes Gesamtergebnis. Noch vor Saisonende wechselte er zu Toyota und fuhr dort die letzten beiden Rennen des Jahres.
Bei Toyota blieb er bis 2009. 2005 holte er in Indianapolis die erste Pole-Position des Teams, doch er und der Großteil des Starterfelds traten nicht zum Rennen an. 2008 wurde er in Frankreich Dritter und beendete die WM als Neunter. 2009 wurde er beim Saisonauftakt nach einer Zeitstrafe zunächst Zwölfter, erhielt den dritten Platz aber nach der Disqualifikation von Lewis Hamilton zurück. In Bahrain startete er von der Pole-Position, wurde Dritter und fuhr die einzige schnellste Rennrunde seiner Karriere. In Japan wurde er Zweiter, beim Finale in Abu Dhabi, Toyotas letztem Formel-1-Rennen, Siebter.
2010 und 2011 fuhr er für Lotus Racing und später Team Lotus neben Heikki Kovalainen. Für 2012 war er noch vorgesehen, verließ das Team aber vor Saisonbeginn. Insgesamt bestritt er 252 Rennen, gewann eines, stand elfmal auf dem Podium und startete viermal von der Pole-Position. In der ersten Formel-E-Saison 2014/15 trat er mit seinem eigenen Team Trulli GP an. Sein Sohn Enzo ist ebenfalls Rennfahrer.
Quoten
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Saison für Saison
2004: Siege 1 · Podien 2 · Starts 17
- 1R6 Monaco · PoleMonacovon Startplatz 1RenaultAnalyse →
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Monaco1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Bahrain0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Catalunya0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Nürburgring0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Hockenheimring0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Sepang0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Magny-Cours0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Albert Park0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 2011
TRU : KOVStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.