Biografie
Heikki Kovalainen wurde am 19. Oktober 1981 in Suomussalmi in Finnland geboren. Er begann im Kartsport, in dem er von 1991 bis 2000 fuhr. 1999 und 2000 wurde er Zweiter der finnischen Formel A, im Jahr 2000 gewann er die nordische Meisterschaft. 2001 wurde er Vierter der britischen Formel Renault. Mit Unterstützung des Renault-Nachwuchsprogramms wurde er 2002 Dritter der britischen Formel 3 mit Fortec und gewann dabei fünf Rennen. 2004 holte er mit Pons Racing den Titel in der World Series by Nissan, 2005 wurde er für Arden Zweiter der GP2-Serie, 15 Punkte hinter Nico Rosberg.
Bei Renault war er 2004 zweiter Testfahrer und 2006 hauptberuflich im Testeinsatz. 2007 rückte er ins Rennteam auf, nachdem Fernando Alonso zu McLaren gewechselt war. Sein Debüt in Australien beendete er als Zehnter, in Malaysia holte er seine ersten WM-Punkte. In den USA wurde er Fünfter, und im Regen von Fuji fuhr er als Zweiter erstmals aufs Podium. Die Saison schloss er als WM-Siebter ab.
2008 wechselte er zu McLaren, wo Lewis Hamilton sein Teamkollege war. Er wurde Dritter in Malaysia und erzielte in Silverstone seine einzige Pole-Position. In Ungarn gewann er seinen einzigen Grand Prix, nachdem Felipe Massa drei Runden vor Schluss mit Motorschaden ausgeschieden war. Kovalainen war damit der 100. Fahrer mit einem Grand-Prix-Sieg. In Monza wurde er Zweiter. In Spanien verunglückte er nach einem Reifenschaden, kurz nachdem er die Führung übernommen hatte; die Ursache war ein Produktionsfehler an der Felge. Er wurde WM-Siebter. 2009 blieb er bei McLaren, kam auf 22 Punkte und Rang zwölf, sein bestes Ergebnis war ein vierter Platz beim Großen Preis von Europa.
2010 und 2011 fuhr er für das neue Team Lotus Racing, 2012 für Caterham, wie das Team nun hieß. Punkte gab es in diesen Jahren nicht. 2012 war seine letzte volle Formel-1-Saison. 2013 war er Ersatzfahrer bei Caterham und sprang in den letzten beiden Rennen kurzfristig für Kimi Räikkönen bei Lotus ein, mit zwei 14. Plätzen in den USA und in Brasilien. Insgesamt startete er in 111 Rennen, gewann eines, stand viermal auf dem Podium und holte eine Pole-Position.
Nach der Formel 1 fuhr er ab 2015 in Japan in der Super GT und wurde 2016 mit SARD und Kohei Hirate Meister der GT500-Klasse. Außerdem startete er in Rallyes, 2021 gewann er mit Sae Kitagawa die Klasse JN2 der japanischen Rallye-Meisterschaft. 2004 hatte er beim Race of Champions den Titel „Champion of Champions“ geholt.
Quelle: Wikipedia, „Heikki Kovalainen“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
2008: Siege 1 · Podien 3 · Starts 18
- 1R11 UngarnHungaroringvon Startplatz 2McLarenAnalyse →
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Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 2013
KOV : GROStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.