Biografie
Giancarlo Fisichella wurde am 14. Januar 1973 in Rom geboren. Er begann im Kartsport und startete 1992 in der italienischen Formel 3. 1994 gewann er dort mit RC Motorsport den Titel und siegte außerdem im Formel-3-Rennen von Monaco.
1996 debütierte er beim Großen Preis von Australien für Minardi und bestritt in diesem Jahr acht Rennen. 1997 wechselte er zu Jordan, stand in Kanada erstmals auf dem Podium und wurde in Spa Zweiter. Er beendete das Jahr als WM-Achter. Bei Benetton (1998 bis 2001) holte er 1998 in Österreich seine erste Pole-Position und wurde 2000 WM-Sechster. 2001 kam er in Belgien als Dritter ins Ziel. Danach kehrte er zu Jordan zurück.
Beim Großen Preis von Brasilien 2003 wurde er zunächst als Zweiter gewertet. Einige Tage später korrigierte der Automobil-Weltverband FIA das Ergebnis, und Fisichella wurde zum Sieger erklärt. 2004 fuhr er für Sauber und wurde WM-Elfter. Bei Renault war er 2005 und 2006 Teamkollege von Fernando Alonso. Er gewann 2005 in Melbourne und wurde WM-Fünfter. 2006 siegte er in Malaysia von der Pole-Position und erreichte mit Rang vier und 72 Punkten sein bestes WM-Ergebnis. Renault gewann in beiden Jahren die Konstrukteurswertung. 2007 wurde er WM-Achter.
2008 und 2009 fuhr er für Force India. 2009 holte er in Belgien die erste Pole-Position des Teams und wurde Zweiter, was zugleich das erste Podium und die ersten Punkte für Force India bedeutete. Für die letzten fünf Rennen dieser Saison ersetzte er bei Ferrari den verletzten Felipe Massa und blieb 2010 Ersatzfahrer. In 229 Starts gewann er drei Rennen, stand 19-mal auf dem Podium und erreichte vier Pole-Positions.
Danach fuhr er im Sportwagensport für AF Corse. 2011 gewann er mit Gianmaria Bruni die Fahrerwertung der GTE-Pro-Klasse der Le Mans Series. 2012 und 2014 gewann er die GTE-Pro-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans, beide Male mit Bruni und Toni Vilander. 2022 trat er in Adelaide bei einem Lauf der S5000-Serie an.
Quelle: Wikipedia, „Giancarlo Fisichella“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
2006: Siege 1 · Podien 5 · Starts 18
- 1R2 Malaysia · PoleSepangvon Startplatz 1RenaultAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- José Carlos Pace1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Albert Park1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Sepang1 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve0 Siege4 Podien0 Pole-Positions
- Spa-Francorchamps0 Siege3 Podien1 Pole-Positions
- Monaco0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Suzuka0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Monza0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 2009
FIS : SUTStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.