Biografie
Teo Fabi wurde am 9. März 1955 in Mailand geboren. 1975 gewann er die Kart-Europameisterschaft, 1977 den Europameistertitel in der Formel Ford 1600. 1978 wurde er Vierter der Formel-3-Europameisterschaft, 1980 Dritter der Formel-2-Europameisterschaft mit drei Siegen.
1982 debütierte er in der Formel 1 bei Toleman, kam aber nur bei sieben der 14 Rennen, für die er gemeldet war, an den Start. 1983 startete er in der amerikanischen CART-Serie. 1984 kehrte er in die Formel 1 zurück und fuhr für Brabham neben dem amtierenden Weltmeister Nelson Piquet. Er beendete die Saison auf Rang 12 der Weltmeisterschaft. 1985 fuhr er wieder für Toleman und holte beim Großen Preis von Deutschland auf dem neuen Nürburgring die einzige Pole-Position von Toleman. Punkte gab es in diesem Jahr nicht. 1986 fuhr er für das nun als Benetton auftretende Team und stand in Österreich und Monza auf der Pole-Position. Sein bestes Ergebnis in dieser Saison war Platz fünf in Spanien, in der Weltmeisterschaft wurde er 15. 1987 blieb er bei Benetton, wurde Dritter in Österreich und beendete die Saison als Neunter, seine beste WM-Platzierung. Danach fuhr er nicht mehr in der Formel 1. Insgesamt kam er auf 64 Starts, zwei Podestplätze und drei Pole-Positions.
In der CART-Serie holte er 1983 als Neuling die Pole-Position beim Indianapolis 500 und wurde bester Neuling der Serie. Er gewann in dieser Saison vier Rennen, die Meisterschaft ging beim Saisonfinale in Phoenix an Al Unser. 1988 kehrte er mit Porsche zur CART zurück und fuhr bis 1990 für das Team, 1993 und 1994 dann für Hall und 1995 für Forsythe. Seinen letzten Sieg in der Serie feierte er 1989 in Mid-Ohio.
Im Sportwagenbereich gewann er 1982 die 1000 Kilometer vom Nürburgring und 1983 die 1000 Kilometer von Imola. 1991 wurde er mit Jaguar Sportwagen-Weltmeister. 1993 belegte er mit Peugeot den zweiten Platz bei den 24 Stunden von Le Mans. Sein Bruder Corrado Fabi fuhr ebenfalls in der Formel 1.
Quoten
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Saison für Saison
1987: Siege 0 · Podien 1 · Starts 16
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1987
FAB : BOUStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.