Biografie
Peter Revson wurde am 27. Februar 1939 in New York geboren. Mit dem Rennsport begann er 1960 als Student auf Hawaii, nachdem er sich einen Morgan gekauft hatte. Schon in seinem ersten Sportwagenrennen wurde er Zweiter. 1962 fuhr er in der Formel Junior, ein Jahr später zog er nach Großbritannien. Dort startete er mit einem Cooper auf dem europäischen Festland, unter anderem gegen die späteren Formel-1-Piloten Denny Hulme und Jochen Rindt. Reg Parnell bot ihm daraufhin einen Platz in seinem Team für 1964 an.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft 1964 trat Revson mit Lotus bei sechs Rennen an und kam viermal zum Start. Nur zwei Rennen beendete er, sein bestes Ergebnis war Platz 13 beim Großen Preis von Italien. Ab 1965 fuhr er in den USA, vor allem Sportwagenrennen, Can-Am und Trans-Am, aber auch in der USAC-Meisterschaft. 1969 wurde er beim Indianapolis 500 Fünfter, 1970 belegte er mit Steve McQueen auf einem Porsche 908 in Sebring den zweiten Gesamtrang. 1971 stand er beim Indianapolis 500 auf der Pole-Position und wurde Zweiter, mit McLaren gewann er fünf Rennen und die Can-Am-Meisterschaft. Beim Großen Preis der USA 1971 startete er für Tyrrell von Platz 19, schied aber schon nach einer Runde mit einem technischen Defekt aus.
1972 fuhr er für McLaren in der Formel 1. Revson bestritt neun Rennen, stand viermal auf dem Podium, wurde Zweiter in Kanada und beendete die WM auf Rang fünf. 1973 gewann er im McLaren M23 die Großen Preise von Großbritannien und Kanada, kam zwei weitere Male aufs Podium und wurde erneut WM-Fünfter. Wegen seiner Champagner-Duschen im Siegerkreis nannte man ihn Champagne Peter. Für 1974 übernahm Emerson Fittipaldi seinen Platz bei McLaren, Revson wechselte zu Shadow. Bei seinen beiden Rennen für das Team schied er jeweils aus.
Am 22. März 1974 verunglückte Revson bei Testfahrten für den Großen Preis von Südafrika in Kyalami tödlich. Tom Pryce ersetzte ihn. In der Formel 1 hatte er 30 Starts, zwei Siege, acht Podien und eine Pole-Position erreicht. Neben Dan Gurney war er einer von zwei Fahrern, die Rennen in der Formel 1, in der IndyCar-Serie, im Can-Am und in der Trans-Am gewonnen haben. 1996 nahm ihn die Motorsports Hall of Fame of America in der Sportwagen-Kategorie auf.
Quoten
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Saison für Saison
1973: Siege 2 · Podien 4 · Starts 14
- 1R9 GroßbritannienSilverstonevon Startplatz 3McLarenAnalyse →
- 1R14 KanadaMosportvon Startplatz 2McLarenAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1974
REV : JARStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.