Biografie
Nick Heidfeld wurde am 10. Mai 1977 in Mönchengladbach geboren und begann mit elf Jahren mit dem Kartsport. 1994 gewann er die deutsche Formel Ford und entschied dabei acht von neun Rennen für sich. 1997 wurde er deutscher Formel-3-Meister und gewann auch das Formel-3-Rennen in Monaco. 1998 belegte er in der Internationalen Formel 3000 hinter Juan Pablo Montoya den zweiten Platz, 1999 holte er den Titel. Schon ab 1998 war er Testfahrer bei McLaren.
2000 debütierte Heidfeld beim Großen Preis von Australien für Prost an der Seite von Jean Alesi. 2001 wechselte er zu Sauber, wurde beim Großen Preis von Brasilien Dritter und erzielte damit sein erstes Podium. In der Punktewertung lag er vor dem neuen Teamkollegen Kimi Räikkönen. Bei Sauber blieb er bis 2003. 2004 fuhr er für Jordan und wurde Siebter in Monaco und Achter in Kanada, insgesamt holte er drei Punkte. 2005 saß er bei Williams im Auto und holte beim Großen Preis von Europa seine einzige Pole-Position.
Von 2006 bis 2009 fuhr er für BMW Sauber. In Ungarn 2006 wurde er Dritter und bescherte dem Team damit das erste Podium. 2007 beendete er die Weltmeisterschaft mit 61 Punkten auf dem fünften Platz, seiner besten WM-Platzierung. 2008 wurde er Zweiter in Australien. Beim Großen Preis von Kanada gewann Teamkollege Robert Kubica den ersten Sieg des Teams, Heidfeld machte als Zweiter den ersten Doppelsieg des Teams perfekt. In diesem Jahr kam er in allen 18 Rennen ins Ziel. 2009 wurde er WM-Dreizehnter.
Nach dem Rückzug von BMW war Heidfeld 2010 zunächst Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes und danach Testfahrer für Pirelli. Ab dem Großen Preis von Singapur ersetzte er bei Sauber Pedro de la Rosa. 2011 sprang er bei Renault für den verletzten Kubica ein und wurde in Malaysia Dritter, es war sein letztes Podium. Vor dem Großen Preis von Belgien wurde er durch Bruno Senna ersetzt. In der Formel 1 bestritt er 183 Rennen und stand 13-mal auf dem Podium, einen Sieg feierte er nicht.
Danach fuhr Heidfeld in der Formel E, zunächst 2014-15 für Venturi, dann für Mahindra bis zum Ende der Saison 2017-18. Dazu kamen sechs Teilnahmen am 24-Stunden-Rennen von Le Mans, 2014 gewann er die Klasse LMP1-L. Von 2012 bis 2016 startete er für Rebellion in der Langstrecken-WM und wurde 2013 Zweiter in der American Le Mans Series. 2010 war er Vorsitzender der Fahrervereinigung GPDA.
Quelle: Wikipedia, „Nick Heidfeld“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
2008: Siege 0 · Podien 4 · Starts 18
In dieser Saison kein Sieg.
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Sepang0 Siege3 Podien0 Pole-Positions
- Hungaroring0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Nürburgring0 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- José Carlos Pace0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Monaco0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Albert Park0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Silverstone0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Teamduell 2011
HEI : PETStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.