Biografie
Luigi Villoresi wurde am 16. Mai 1909 in Mailand geboren. Auch sein Bruder Emilio fuhr Rennen, und in den Anfangsjahren teilten sich die beiden mehrere Einsätze. Mit 22 Jahren nahm Villoresi in einem Lancia Lambda an regionalen Rallyes teil, später trat er mit einem Fiat Balilla bei der Mille Miglia an. 1935 wurde er bei der Coppa Ciano Dritter und gewann danach die italienische Meisterschaft der Sportwagen bis 1100 ccm. 1938 wurde er Teil des Maserati-Teams. 1939 gewann er den Großen Preis von Südafrika und die Targa Florio, die er 1940 erneut für sich entschied.
Nach der Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg fuhr er 1946 das Indianapolis 500 und kehrte danach zu Maserati zurück. 1949 gewann er unter anderem in Brüssel und in Zandvoort, im selben Jahr wechselte er zu Ferrari. Sein Debüt in der Formel 1 gab er am 21. Mai 1950 für Ferrari. Im ersten Jahr startete er bei drei Rennen. 1951 bestritt er sieben Rennen, wurde Fünfter der Weltmeisterschaft und gewann mit Ferrari die Mille Miglia. 1952 kam er auf zwei Starts und Rang acht der Gesamtwertung, außerdem gewann er den Grand Prix von Modena. 1953 startete er achtmal und wurde erneut WM-Fünfter. Beim Großen Preis von Italien in Monza wurde er Dritter, im selben Jahr gewann er den Giro di Sicilia.
1954 wechselte er gemeinsam mit Alberto Ascari zum neuen Lancia-Team und fuhr in dieser Saison auch für Maserati. Er kam auf vier Starts bei fünf Meldungen. 1955, dem Jahr von Ascaris Tod, startete er für Lancia noch zweimal. 1956 fuhr er fünf Rennen für Maserati. Insgesamt stehen 31 Starts und acht Podiumsplätze zu Buche, einen Sieg oder eine Pole-Position erzielte er in der Weltmeisterschaft nicht.
Im Rallyesport blieb Villoresi aktiv und gewann 1958 die Akropolis-Rallye in Griechenland. Er starb am 24. August 1997 im Alter von 88 Jahren.
Quelle: Wikipedia, „Luigi Villoresi“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1953: Siege 0 · Podien 3 · Starts 8
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.