Biografie
Didier Pironi wurde am 26. März 1952 in Villecresnes im Département Val-de-Marne geboren. Er begann zunächst ein Ingenieurstudium, wechselte dann aber an die Winfield Racing School auf der Rennstrecke Paul Ricard. Als bester Schüler des Jahres 1972 erhielt er ein Stipendium für eine Rennsaison. 1977 siegte er im Formel-3-Rahmenrennen beim Grand Prix von Monaco und wurde Dritter der Formel-2-Europameisterschaft. Sein Halbbruder José Dolhem war ebenfalls Rennfahrer.
1978 stieg Pironi mit Tyrrell in die Formel 1 ein und debütierte beim Großen Preis von Argentinien. Im selben Jahr gewann er mit Renault zusammen mit Jean-Pierre Jaussaud die 24 Stunden von Le Mans im Alpine A442B. Insgesamt trat er zwischen 1976 und 1980 bei vier Ausgaben des Rennens an. 1979 blieb er bei Tyrrell, erreichte beim Großen Preis von Belgien sein erstes Podium und beendete die Saison auf Rang zehn. 1980 wechselte er zu Ligier und fuhr an der Seite von Jacques Laffite. Dort gewann er in Zolder den Großen Preis von Belgien, seinen ersten Grand-Prix-Sieg, und wurde Fünfter der Weltmeisterschaft.
Für 1981 verpflichtete ihn Ferrari, wo Gilles Villeneuve sein Teamkollege war. Die Saison schloss er auf Rang 13 ab. 1982 gewann er den Großen Preis von San Marino nach einem umstrittenen Duell mit Villeneuve. Zwei Wochen später starb Villeneuve im Training zum Großen Preis von Belgien in Zolder. Pironi führte die Weltmeisterschaft an, als er im Training zum Großen Preis von Deutschland in Hockenheim bei starkem Regen verunglückte und schwer verletzt wurde. Er fuhr nie wieder ein Formel-1-Rennen. Keke Rosberg zog in der Gesamtwertung vorbei und wurde Weltmeister, Pironi verlor den Titel mit fünf Punkten Rückstand.
In der Formel 1 stand Pironi in 70 Rennen am Start, gewann drei davon, kam auf 13 Podiumsplätze und holte vier Pole-Positions. Außerhalb der Formel 1 war er auch Rennsieger in der BMW-M1-Procar-Serie. 1986 testete er für AGS und Ligier, ein Comeback kam jedoch nicht zustande. Danach wandte er sich dem Powerboat-Rennsport zu. Am 23. August 1987 verunglückte er bei einem Rennen vor der Isle of Wight tödlich, zwei Besatzungsmitglieder kamen ebenfalls ums Leben. Pironi wurde 35 Jahre alt.
Quelle: Wikipedia, „Didier Pironi“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1982: Siege 2 · Podien 6 · Starts 10
- 1R4 San MarinoEnzo e Dino Ferrarivon Startplatz 4FerrariAnalyse →
- 1R9 NiederlandeZandvoortvon Startplatz 4FerrariAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Zolder1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Enzo e Dino Ferrari1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Zandvoort1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Watkins Glen0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Paul Ricard0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Monaco0 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Brands Hatch0 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve0 Siege1 Podien1 Pole-Positions
Teamduell 1982
PIR : VILStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.