Biografie
Chris Amon wurde am 20. Juli 1943 in Bulls in Neuseeland geboren. Als Kind lernte er auf dem Hof der Familie das Autofahren, später fuhr er kleinere Rennen und Bergrennen, zunächst mit einem Austin A40 Special, dann mit einem Cooper und einem Maserati 250F. 1962 fuhr er bei einem Rennen in Lakeside im Regen gut. Der Engländer Reg Parnell, der unter den Zuschauern war, überredete ihn, nach England zu kommen. 1963 debütierte er für dessen Team beim Grand Prix von Monaco. Seine ersten WM-Punkte gewann er 1964 als Fünfter in den Niederlanden.
1965 und 1966 bestritt er nur wenige Formel-1-Rennen, fuhr dafür aber Sportwagen. 1966 gewann er mit Bruce McLaren im Ford GT40 Mk II die 24 Stunden von Le Mans. Für 1967 verpflichtete ihn Ferrari. Beim Grand Prix von Monaco stand er erstmals auf dem Podium, am Saisonende hatte er vier dritte Plätze und wurde Fünfter der Weltmeisterschaft, sein bestes WM-Ergebnis. Im selben Jahr gewann er mit Ferrari die 24 Stunden von Daytona. 1968 stand er in Spanien, Belgien und den Niederlanden auf der Pole-Position und wurde in Großbritannien Zweiter. 1969 gewann er die Tasman-Serie, in der Formel 1 war ein dritter Platz in den Niederlanden sein bestes Ergebnis. Er verließ Ferrari, weil er ein Auto mit Cosworth-Motor wollte.
1970 fuhr er für March und wurde in Belgien und Frankreich Zweiter. Außerhalb der WM gewann er die International Trophy in Silverstone. Bei Matra holte er 1971 die Pole-Position in Italien und wurde in Spanien Dritter. 1972 gelang ihm in Frankreich seine fünfte und letzte Pole-Position, im Rennen wurde er trotz eines Reifenschadens Dritter. 1973 war er für Tecno und Tyrrell am Start, 1974 setzte er mit Chris Amon Racing einen eigenen Wagen ein, den AF101, und fuhr danach die letzten Rennen der Saison für BRM. 1975 und 1976 folgten Einsätze für Ensign. In Spanien wurde er 1976 Fünfter. Nach Niki Laudas Unfall beim Deutschen Grand Prix trat er nicht zum Neustart an und erklärte seinen Rücktritt.
In 96 Rennen gewann Amon keinen WM-Lauf, stand aber elfmal auf dem Podium und fünfmal auf der Pole-Position. Später wirkte er an der Gestaltung der modernisierten Rennstrecke in Taupō mit. 1993 wurde er zum Member of the Order of the British Empire ernannt, 1995 in die New Zealand Sports Hall of Fame aufgenommen. Er starb am 3. August 2016. Der Pokal der Fahrermeisterschaft der Toyota Racing Series trägt seinen Namen.
Quoten
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Saison für Saison
1967: Siege 0 · Podien 4 · Starts 10
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Spa-Francorchamps0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Charade0 Siege2 Podien1 Pole-Positions
- Zandvoort0 Siege1 Podien1 Pole-Positions
- Monaco0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Silverstone0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Nürburgring0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Brands Hatch0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Mont-Tremblant0 Siege1 Podien0 Pole-Positions
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.