Biografie
Willy Mairesse wurde am 1. Oktober 1928 in Momignies in Belgien geboren. Bevor er in die Formel 1 kam, fuhr er Rallyes und Sportwagenrennen: 1956 gewann er die Marathon-Rallye Lüttich-Rom-Lüttich, 1959 wurde er im Ferrari Dritter beim Grand Prix von Monza.
Im Juni 1960 debütierte er in der Formel-1-Weltmeisterschaft für Ferrari. Schon in diesem Jahr kam er beim Großen Preis von Italien in Monza als Dritter ins Ziel, hinter dem Sieger Phil Hill und dem Zweiten Richie Ginther, eine Runde zurück. Es blieb sein einziges Podium. Bis 1963 fuhr er für Ferrari, 1961 zusätzlich für Lotus. Beim Großen Preis von Belgien 1962 qualifizierte er sich als Fünfter und duellierte sich lange mit Trevor Taylor im Lotus, bis beide in der Kurve Blanchimont kollidierten und sein Ferrari von der Strecke abkam. Beim Großen Preis von Italien 1962 wurde er Vierter, nur eine Wagenlänge vor Giancarlo Baghetti. Am Saisonende stand er auf Rang 14, seiner besten WM-Platzierung. 1963 verunglückte er im Ferrari beim Großen Preis von Deutschland. 1965 war er für BRM gemeldet, kam aber in keinem Rennen zum Start. Insgesamt kam er auf 13 Meldungen und 12 Starts, ohne Sieg und ohne Pole-Position.
Im Sportwagenbereich wurde er 1961 mit Mike Parkes Zweiter in Le Mans, 1963 gewann er mit John Surtees die 1000 km auf dem Nürburgring. 1964 siegte er beim Grand Prix von Angola in Luanda, 1965 gewann er im Ferrari 250 LM das 500-km-Rennen von Spa. Im selben Jahr wurde er mit Jean Beurlys Dritter in Le Mans und gewann die GT-Klasse, 1967 belegten die beiden erneut Rang drei. 1966 siegte er mit Herbert Müller im Porsche bei der Targa Florio.
Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1968 fuhr er mit Jean Blaton, der unter dem Namen Beurlys startete, einen Ford GT40. In der ersten Runde verunglückte er schwer, der Unfall beendete seine Laufbahn. Willy Mairesse starb am 2. September 1969 im Alter von 40 Jahren in Ostende.
Quelle: Wikipedia, „Willy Mairesse“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1960: Siege 0 · Podien 1 · Starts 3
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1963
MAI : SURStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.