Biografie
Timo Glock wurde am 18. März 1982 in Lindenfels geboren. Mit 15 Jahren stieg er 1998 in den Motorsport ein, gewann 2000 den BMW ADAC Formel Junior Cup und 2001 die Formel BMW ADAC. 2002 wurde er in der Deutschen Formel 3 Dritter und Rookie des Jahres, 2003 in der Formel-3-Euroserie mit drei Siegen Fünfter. 2004 war er Testfahrer bei Jordan und debütierte beim Großen Preis von Kanada. Als Elfter im Ziel rückte er nach den Disqualifikationen der Williams- und Toyota-Autos auf Rang sieben vor und holte zwei Punkte. Auch die letzten drei Rennen des Jahres fuhr er für Jordan. 2005 startete er in der Champ Car World Series für Rocketsports, wurde Gesamtachter und Rookie des Jahres. 2006 folgte die GP2-Serie, in der er Vierter wurde. 2007 gewann er für iSport den Meistertitel.
2008 kehrte Glock in die Formel 1 zurück und ersetzte bei Toyota Ralf Schumacher. Er wurde Vierter in Kanada, Zweiter in Ungarn und Vierter in Singapur. Im Saisonfinale in Brasilien lag er in der letzten Runde bei zunehmendem Regen auf Trockenreifen auf Rang vier, wurde von Sebastian Vettel und Lewis Hamilton überholt und beendete das Rennen als Sechster. Hamilton wurde damit Weltmeister. Glock schloss die Saison mit 25 Punkten auf Platz zehn ab, hinter Teamkollege Jarno Trulli.
2009 wurde er in Australien Vierter, nachdem Hamilton disqualifiziert worden war und er selbst wegen eines unzulässigen Heckflügels von Platz 19 gestartet war. In Malaysia wurde er bei Regen Dritter, das Rennen wurde vorzeitig beendet. In Singapur kam er hinter Hamilton als Zweiter ins Ziel. Erneut belegte er Platz zehn der WM. Im Qualifying in Japan verunglückte er schwer und konnte das Rennen nicht bestreiten. Am Jahresende zog sich Toyota aus der Formel 1 zurück.
2010 und 2011 fuhr Glock für Virgin, das aus dem Team Manor hervorgegangen war. Sein bestes Ergebnis 2010 war Platz 14 in Japan. 2012 trat er für Marussia an, mit Rang zwölf in Singapur als bestem Resultat, und wurde WM-Zwanzigster. Vor der Saison 2013 verließ er das Team. Insgesamt bestritt er 91 Rennen und stand dreimal auf dem Podium. Danach fuhr er für BMW in der DTM und gewann dort zwischen 2013 und 2021 fünf Rennen. 2025 kehrte er mit McLaren in die DTM zurück. Zudem startete er im Porsche Supercup und arbeitete als Fernsehexperte, von 2018 bis 2020 für RTL und ab 2021 für Sky Sport.
Quoten
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Saison für Saison
2009: Siege 0 · Podien 2 · Starts 14
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 2012
GLO : PICStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.