Biografie
Mika Salo wurde am 30. November 1966 in Helsinki geboren. 1989 trat er in der britischen Formel 3 für Alan Docking Racing an, 1990 blieb er bei dem Team und wurde auf einem Ralt Zweiter hinter seinem Landsmann Mika Häkkinen. Vor seinem Formel-1-Debüt fuhr er einige Jahre in Japan.
Sein Formel-1-Debüt gab er 1994 beim vorletzten Rennen in Japan für Lotus, auch das Finale in Australien bestritt er. Von 1995 bis 1997 fuhr er für Tyrrell und kam mehrfach in die Punkte. Beim Grand Prix von Monaco 1997 beendete er das Rennen ohne Tankstopp als Fünfter. 1998 startete er für Arrows, für 1999 hatte er kein festes Cockpit.
In diesem Jahr sprang er zunächst für den verletzten Ricardo Zonta bei BAR ein und wurde in San Marino Siebter, das beste Ergebnis des Teams in dieser Saison. Nach Michael Schumachers Beinbruch beim Großen Preis von Großbritannien holte Ferrari ihn als Vertreter an die Seite von Eddie Irvine. In Deutschland führte Salo zeitweise, musste die Spitze aber per Stallorder an Irvine abgeben, der um den Titel kämpfte. In Monza wurde er Dritter vor Irvine. Mit zwei Podestplätzen und zehn Punkten wurde er WM-Zehnter und half Ferrari zum Konstrukteurstitel.
2000 fuhr er für Sauber und wurde WM-Elfter. Danach wechselte er zu Toyota, das 2002 in die Formel 1 einstieg. Gleich beim Auftakt in Australien wurde er Sechster. Nach der Saison 2002 endete seine Formel-1-Laufbahn mit 109 Starts und zwei Podestplätzen, aber ohne Sieg.
Danach fuhr Salo 2003 vier CART-Rennen für PK Racing und wurde in Miami Dritter. 2004 debütierte er in der FIA GT, unter anderem mit dem Maserati MC12. Mit Risi Competizione gewann er 2007 zusammen mit Jaime Melo den Titel in der GT2-Klasse der American Le Mans Series. 2008 und 2009 siegte er in der GT2-Klasse beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 2014 gewann er auf einem Ferrari 458 Italia GT3 mit Craig Lowndes, John Bowe und Peter Edwards die Bathurst 12 Hour. Ab 2005 kommentierte er zudem bei MTV Oy mehrere Formel-1-Rennen.
Quoten
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Saison für Saison
1999: Siege 0 · Podien 2 · Starts 9
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 2002
SAL : MCNStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.