Biografie
Ludovico Scarfiotti wurde am 18. Oktober 1933 in Turin geboren. Sein Großvater gehörte zu den Gründern von Fiat. Scarfiotti begann im Sportwagensport und fuhr ab 1960 für Ferrari. 1962 und 1965 gewann er die Sportwagenklasse der Europa-Bergmeisterschaft. 1963 siegte er auf einem Ferrari 250 P zusammen mit Lorenzo Bandini bei den 24 Stunden von Le Mans und im selben Jahr bei den 12 Stunden von Sebring.
Diese Erfolge brachten ihm 1963 das Formel-1-Debüt für Ferrari. Beim Großen Preis der Niederlande wurde er Sechster. In den folgenden Jahren trat er für das Team nur sporadisch an. 1966 gewann er den Großen Preis von Italien in Monza und damit als erster Italiener nach fünfzehn Jahren dieses Rennen. Es blieb sein einziger Sieg und sein einziges Podium. Mit Rang 10 in der Weltmeisterschaft erzielte er in diesem Jahr seine beste Gesamtplatzierung. 1967 fuhr er neben Ferrari auch einmal für Eagle, doch bei diesem Heimrennen in Monza fiel der Weslake-Motor früh aus. Im Rennen von Syrakus, das nicht zur WM zählte, teilte er sich 1967 mit Mike Parkes den Sieg: Beide überquerten die Ziellinie zeitgleich. 1968 wechselte er zu Cooper. Insgesamt bestritt er zehn WM-Läufe.
Im Sportwagensport wurde er 1967 mit Parkes Zweiter in Le Mans und bei den 24 Stunden von Daytona. 1968 fuhr er für Porsche auch Bergrennen. Am 8. Juni 1968 verunglückte er bei einem Bergrennen an der Roßfeldhöhenringstraße bei Berchtesgaden tödlich. Er wurde 34 Jahre alt.
Quelle: Wikipedia, „Ludovico Scarfiotti“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
1966: Siege 1 · Podien 1 · Starts 2
- 1R7 ItalienMonzavon Startplatz 2FerrariAnalyse →
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1968
SCA : REDStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.