Biografie
John Watson wurde 1946 in Belfast geboren und fuhr als Brite aus Nordirland Rennen. 1972 bestritt er in Brands Hatch in einem March ein Formel-1-Rennen außerhalb der Weltmeisterschaft. Seine ersten WM-Rennen folgten 1973 im Brabham, beim Großen Preis von Großbritannien und beim Großen Preis der USA. Beide endeten vorzeitig. 1974 holte er in Monaco seinen ersten WM-Punkt und kam in der Saison auf sechs Punkte. 1975 blieb er mit Surtees, Lotus und Penske ohne WM-Punkte. In Spanien lag er zeitweise auf Rang zwei, verlor nach einem Boxenstopp wegen Vibrationen aber Positionen und wurde Achter.
1976 fuhr er für Penske. Rang drei beim Großen Preis von Frankreich war sein erstes Podium, beim Großen Preis von Österreich folgte von Startplatz zwei aus der erste Sieg. 1977 saß er wieder in einem Brabham und erzielte in Monaco seine erste Pole-Position. In Frankreich beherrschte er das Rennen von Beginn an, fiel aber in der letzten Runde wegen eines Problems bei der Kraftstoffdosierung auf Platz zwei hinter Mario Andretti zurück. 1978 standen drei Podiumsplätze und eine Pole-Position zu Buche, in der Weltmeisterschaft wurde er Sechster.
Ab 1979 fuhr Watson für McLaren. 1981 gewann er den Großen Preis von Großbritannien. Es war der erste McLaren-Sieg seit mehr als drei Jahren und zugleich der erste Sieg eines Formel-1-Autos mit Monocoque aus Kohlefaser. 1982 wurde er mit zwei Siegen WM-Dritter. In Detroit gewann er von Startplatz 17 aus. Mit Außenseiterchancen auf den Titel ging er ins Saisonfinale und lag am Ende fünf Punkte hinter Keke Rosberg. 1983 siegte er in Long Beach von Startplatz 22 und damit von weiter hinten als je ein Sieger der modernen Grand-Prix-Zeit. Dabei lag er am Ende 27 Sekunden vor seinem Teamkollegen Niki Lauda.
Nach 1983 fuhr Watson nicht mehr regelmäßig in der Formel 1. 1984 wandte er sich dem Sportwagensport zu und gewann mit Stefan Bellof die 1000 km von Fuji. 1985 sprang er für den verletzten Lauda beim Großen Preis von Europa in Brands Hatch ein und wurde Siebter. 1987 wurde er mit Jan Lammers im Jaguar Vizemeister der Sportwagen-Weltmeisterschaft, drei Rennen gewannen sie gemeinsam. Sein bestes Ergebnis bei sieben Starts in Le Mans zwischen 1973 und 1990 war Platz elf im Jahr 1990. Von 1989 bis 1996 kommentierte er die Formel 1 für Eurosport, bis 2024 war er Co-Kommentator der GT World Challenge Europe.
Quelle: Wikipedia, „John Watson (racing driver)“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1982: Siege 2 · Podien 5 · Starts 15
- 1R5 BelgienZoldervon Startplatz 10McLarenAnalyse →
- 1R7 DetroitDetroitvon Startplatz 17McLarenAnalyse →
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.- Detroit1 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Red Bull Ring1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Silverstone1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Zolder1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Long Beach1 Siege1 Podien0 Pole-Positions
- Brands Hatch0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Dijon-Prenois0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
- Gilles Villeneuve0 Siege2 Podien0 Pole-Positions
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.